Westaustralien - Überleben im Outback Ein Film von Peter Moers
Fr, 07.08. | 10:25-11:10 | WDR
In der Trockenzeit entladen sich tropische Gewitter, die zu verheerenden Bränden führen. Vor allem die großen Wälder im Südosten Westaustraliens brennen wie Zunder. Tayla Asplund und ihre Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern. Sie arbeiten für die Feuerwehr der Naturschutzbehörde Parks and Wildlife.
Das heiße, staubige Herz Westaustraliens ist die Pilbara. Mittendrin liegt der Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten. Hierher zieht es ein internationales Team von Geologen. Ihre Expedition soll ihnen Antworten auf den Ursprung allen Lebens auf dem Planeten Erde geben.
Yarrie Station heißt die Rinderfarm von Annabelle Coppin. Einmal im Jahr gibt es das sogenannte Mustering. Dafür müssen 5000 Rinder auf einer Fläche so groß wie Schleswig- Holstein zusammengetrieben, gezählt und gewogen werden. Ein Knochenjob, bei dem Annabelle am liebsten mit Frauen zusammenarbeitet. Sie dirigiert im Helikopter aus der Luft, ihre Mitarbeiterinnen treiben die Rinder am Boden mit Pferden zusammen.
In einer Schlucht am Südrand der Kimberleys leben viele Süßwasserkrokodile. Sie hatten keine natürlichen Feinde. Der Mensch hat das geändert. Er wollte eine Käferplage mit den giftigen Agakröten bekämpfen. Das hat nicht funktioniert, die giftigen Kröten aber breiten sich ungebremst aus. Für die Süßwasserkrokodile ein tödlicher Leckerbissen. Durch ein Trainingsprogramm lernen die Tiere jetzt, sich auf andere Beute zu konzentrieren.
Eine ganz besondere Bedeutung für die indigenen Völker haben die Corroborees. Diese feierlichen Zusammenkünfte sind eine Mischung aus Tanz, Gedenken an die Ahnen und einem Festmahl. Singen dürfen nur die Stammesältesten. Doch niemand hat ihre Lieder aufgeschrieben. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, werden sie durch häufiges Wiederholungen an die Jüngeren weitergegeben.
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