Lauf Junge lauf Spielfilm Deutschland/Frankreich 2013
Mo, 10.08. | 0:10-1:53 | Das Erste
2013
Srulik/Jurek (Andrzej und Kamil Tkacz) findet Unterschlupf bei einer polnischen Bauernfamilie. Beim gemeinsamen Pinkeln mit den ansässigen polnischen Jungs wird er als Jude entlarvt. Bild: Sender / Hagen Keller
*
Im Alter von neun Jahren gelingt dem kleinen Srulik als einzigem Mitglied seiner Familie die Flucht aus dem Warschauer Ghetto in die nahegelegenen Wälder. Dort muss er sich bis zum Ende des Krieges mehr oder weniger alleine durchschlagen. Die wenigen Freunde, die Srulik findet, bleiben ihm nicht lange erhalten. Er lebt so einige Monate bis zum Einbruch des Winters von Waldfrüchten, erjagten Kleintieren und kleinen Beutezügen durch die Gärten umliegender Bauernhöfe. Die Einsamkeit, der anhaltende quälende Hunger und der kalte Winter treiben ihn immer wieder in die Dörfer, wo ihm ständig Verrat droht. Aber Srulik hat Glück und wird einige Zeit von einer Bäuerin versteckt, vor allem aber mit einer neuen Identität versorgt: Aus dem flüchtigen Juden Srulik macht sie das versprengte polnische Waisenkind Jurek, das christliche Gebete kennt und ein Kruzifix um den Hals trägt. Doch Jurek bleibt ein Gejagter und das bis zum Ende des Krieges.
*
Personen:
Srulik / Jurek________________Andrzej Tkacz
Srulik / Jurek________________Kamil Tkacz
Magda Janczyk_________________Elisabeth Duda
Mosche________________________Itay Tiran
Hersch Fridman________________Zbigniew Zamachowski
Frau Herman___________________Jeanette Hain
Pawel_________________________Lukasz Gajdzis
SS-Offizier___________________Rainer Bock
und andere
Musik: Stephane Moucha
Kamera: Daniel Gottschalk
Buch: Heinrich Hadding und Pepe Danquart
Regie: Pepe Danquart
Darsteller:
Andrzej Tkacz (Srulik / Jurek)
Kamil Tkacz (Srulik / Jurek)
Elisabeth Duda (Magda Janczyk)
Itay Tiran (Mosche)
Zbigniew Zamachowski (Hersch Fridman)
Jeanette Hain (Frau Herman)
Lukasz Gajdzis (Pawel)
Rainer Bock (SS-Offizier)
Regie: Pepe Danquart
Kamera: Daniel Gottschalk
Musikalische Leitung: Stéphane Moucha
Buch:
Heinrich Hadding
Pepe Danquart
in Outlook/iCal importieren