Papillon Spielfilm, USA 1973

Fr, 14.08.  |  22:25-0:50  |  3sat
Untertitel/VT Hörfilm/AD  Länge: 145 Min.

TOPFILM und Klassiker! Steve McQueen und Dustin Hoffman in einem Ausbrecherklassiker nach einer wahren Begebenheit …

Der unschuldig verurteile Papillon wagt gemeinsam mit dem Fälscher Dega den Ausbruch von der gefürchteten Gefängnisinsel Cayenne. Dustin Hoffman und Steve McQueen (Papillon) und der Wille zur Flucht: Gefangenendrama aus dem Jahr 1973, nach dem autobiografischen Roman von Henri Charrière. Regie führte Franklin J. Schaffner.

Dustin Hoffman (Louis Dega), Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon"). Bild: Sender

Dustin Hoffman (Louis Dega), Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon"). Bild: Sender

Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon") denkt an Flucht. Bild: Sender

Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon") denkt an Flucht. Bild: Sender

Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon") will weg. Bild: Sender

Steve McQueen (Henri Charrière, "Papillon") will weg. Bild: Sender

Der aufsässige Sträfling Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) wird von Wärtern niedergerungen. Bild: Sender

Der aufsässige Sträfling Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) wird von Wärtern niedergerungen. Bild: Sender

Marseille 1930: Etwa 100 Gefangene werden in die Strafkolonie Guayana deportiert. Unter ihnen Henri Charrière - auf seiner Brust ein Schmetterling-Tattoo, das Zeichen für Freiheit.

Die Delinquenten sollen nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben. Henri hat angeblich einen Zuhälter erstochen. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als an seine Flucht. Hierfür freundet er sich mit dem Betrüger Louis Dega an.

Mit dessen Geld will er die Gefängniswärter der Strafkolonie bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und schmachtet nach seinem gescheiterten Ausbruch lange Zeit in Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Röntgenarztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch, der unter einem günstigen Stern zu stehen scheint. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis dort verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, seine Haare sind inzwischen ergraut, doch Henri wird sein Leben niemals in Gefangenschaft beenden.

Oscarpreisträger Franklin J. Schaffner ("Patton - Rebell in Uniform") inszenierte diesen großen Publikumserfolg der 1970er-Jahre nach dem autobiografischen Roman von Henri Charrière. Der bildgewaltige Gefangenenfilm geißelt die unmenschlichen Haftbedingungen in der französischen Strafkolonie Guyana. Von Mitte des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lebten dort mehrere Zehntausend abgeschobene Kriminelle unter Bedingungen, die mit sibirischen Arbeitslagern vergleichbar sind. Steve McQueen als unbeugsamer Ausbrecher und Dustin Hoffman in der Rolle des Gebrochenen, der sich mit der Unfreiheit arrangiert, überzeugen durch glänzende Darstellerleistungen.



Darsteller:
Steve McQueen (Henri "Papillon" Charrière)
Dustin Hoffman (Louis Dega)
Victor Jory (Häuptling der Indios)
Don Gordon (Julot)
Anthony Zerbe (Toussaint)
Robert Deman (Maturette)
Woodrow Parfrey (Clusoit)
Bill Mumy (Lariot)
Ratna Assan (Zoraima)
Regie: Franklin J. Schaffner

in Outlook/iCal importieren


Sendetermine