Staffel 34 wird gedreht: Großstadtrevier

Großstadtrevier im ARD

Drehstart zur 34. Staffel „Großstadtrevier“: Nina Sieveking kehrt zurück. Dreharbeiten zu 16 neuen Folgen der 34. Staffel haben am Dienstag, 16. Juni 2020, in Hamburg begonnen.

Mit rund sechs Wochen Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie haben die Dreharbeiten zur ersten von 16 neuen Folgen der ARD-Kultserie auf dem Gelände von Studio Hamburg begonnen. Wanda Perdelwitz, die wegen Babypause und anschließendem Shutdown die Uniform der fröhlich-forschen Ermittlerin Nina Sieveking ein Jahr lang nicht getragen hat, freut sich über ihre Rückkehr ins Großstadtrevier.

Auch das „Großstadtrevier“ darf seine Türen wieder öffnen: Mit rund sechs Wochen Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie haben am Dienstag, 16. Juni 2020, auf dem Areal von Studio Hamburg die Dreharbeiten zur ersten von 16 neuen Folgen für die 34. Staffel der ARD-Kultserie begonnen, die die Letterbox Filmproduktion bis März nächsten Jahres produzieren wird.

„Wir sind alle sehr froh, dass unter strengen Auflagen wieder gedreht werden kann. Uns steht ein arbeitsreicher Sommer bevor“, sagt Diana Schule-Kellinghaus (NDR), Executive Producerin. Auf den freut sich auch das Team der Darstellerinnen und Darsteller besonders, hat man sich doch ein halbes Jahr lang nicht gesehen. Wanda Perdelwitz, im „Großstadtrevier“ in der Rolle der fröhlich-forschen Ermittlerin Nina Sieveking, hat die Uniform wegen einer Babypause und anschließendem Shutdown sogar ein Jahr lang nicht getragen – jetzt kehrt auch sie zurück. Wanda Perdelwitz: „Ich habe die zweifelsohne herrliche Babypause gut nutzen können, hatte viel Zeit für die Familie, habe mir Gitarre spielen beigebracht und weiter an einem Drehbuch fürs Kino geschrieben. Aber ich habe das ‚Großstadtrevier‘-Team und meine Kollegen vermisst und freue mich sehr, dass wir jetzt wieder loslegen!“

Nina Sieveking sorgt am Set gleich für die erste Überraschung: Denn ihre langen Haare sind einer neuen Kurzhaarfrisur gewichen. „Unsere Produzentin Claudia Thieme und Autor Norbert Eberlein kamen mit einer Drehbuchidee auf mich zu und fragten, wie weit ich für die Rolle gehen würde. Natürlich finde ich Radikalität in einer Rolle herausfordernd und spannend, war also sofort dabei. Dafür muss Nina Haare lassen, aber mehr darf ich noch nicht verraten. Das ‚Großstadtrevier‘ ist mal wieder für einige Überraschungen gut. Und ich bin in Vorfreude, ein Teil davon zu sein.“

Überraschungen werden auch die Beamten um Kommissariatsleiterin Frau Küppers (Saskia Fischer) wieder auf dem Hamburger Kiez erleben. Lukas Petersen (Patrick Abozen) sieht sich unfreiwillig einer Konfrontationstherapie gegen seine Schlangenphobie ausgesetzt – irgendwo im Revier hat sich eine Madagaskarboa verkrochen. Hannes Krabbe (Marc Zwinz), der sich mutig auf die Suche macht, treibt nach wie vor der Gedanke um, wie er Frau Küppers seine Zuneigung zeigen kann. Ob ein Wichtelgeschenk für sie am Valentinstag die richtige Idee ist? Liebesdienste und -geschichten nehmen gleich in den ersten Folgen eine wichtige Rolle ein: von krankhafter Liebe bis hin zur Suizidandrohung oder die neu erwachte Liebe zur Familie, die Piet Wellbrook (Peter Fieseler) verspürt. Endlich hat er wieder Kontakt zu seinen zwei Töchtern.

Aber auch aktuelle Themen wie den Rechtsextremismus greift die Serie auf, was die Freundschaft zwischen Hannes Krabbe und Daniel Schirmer (Sven Fricke) auf eine harte Probe stellt. Denn ausgerechnet Hannes‘ Neffe taucht wieder auf, angeblich ist er aus der Szene ausgestiegen. Daran zweifelt insbesondere Daniel, der Hannes unbedingt vor großen Gefahren schützen möchte – eine berechtigte Angst, wie sich herausstellt.

„Großstadtrevier“ wird produziert von der Letterbox Filmproduktion (Produzentin: Kerstin Ramcke, Ausführende Produzentin: Dr. Claudia Thieme) im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Die Redaktion hat Franziska Dillberger (NDR), Executive Producerin ist Diana Schulte-Kellinghaus (NDR).

„Großstadtrevier", montags um 18:50 Uhr im Ersten

 

 

Fiulminanter Abschied und alte Folgen: Am 11., 18. und 25. Mai zeigt Das Erste „Großstadtrevier“-Episoden aus den Staffeln 30/31, montags um 18:50 Uhr.

 Durchschnittlich 2,95 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten das Staffelende im Ersten mit; das entspricht einem Marktanteil von 11,4 Prozent. Zahlreiche Fans des Serienklassikers äußerten ihre Trauer in den Sozialen Medien und lobten den „würdigen Abschied“ für den legendären Polizisten vom Hamburger Kiez.

Die 14 Folgen der 33. Staffel wurden durchschnittlich von 3,00 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern eingeschaltet; das entspricht einem Marktanteil von 11,3 Prozent. Die mit 3,54 Millionen Zuschauern (13,7 % MA) meistgesehene Episode „Das neue Revier“ am 27. Januar war die erfolgreichste seit zehn Jahren.

Diana Schulte-Kellinghaus, Executive Producer der Serie: “Wir beherzigen den Rat von Dirk Matthies und machen voller Elan weiter. Für die 34. Staffel läuft bereits die Drehbuchentwicklung. Wenn es die äußeren Umstände zulassen, werden wir Mitte des Jahres mit den Dreharbeiten beginnen.“

 

Rückblick – wie alles begann „Großstadtrevier“

Am 16. Dezember 1986 war die erste Folge „Großstadtrevier" mit dem Titel „Mensch, der Bulle ist `ne Frau" im ARD-Vorabendprogramm zu sehen. Keiner der Beteiligten - weder Krimi-Altmeister Jürgen Roland noch die einstigen Hauptdarsteller Mareike Carrière und Arthur Brauss - dürften damals damit gerechnet haben, dass 30 Jahre später das „Großstadtrevier" nach der „Lindenstraße" die älteste Serie im deutschen Fernsehen sein würde. Angefangen hat die Hamburger Polizeiserie mit einem brandheißes Thema: Ellen Wegener (Mareike Carrière) nahm als Beamtin im Streifendienst ihre Arbeit auf. Frauen im Polizeidienst waren in den 1980er Jahren bundesweit etwas Neues. Und so erregte die junge Polizistin im „Großstadtrevier" natürlich Aufsehen. Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fernsehens stand eine Frau im Mittelpunkt einer Polizeiserie. Den Bezug zu aktuellen Themen hat sich die beliebte ARD-Serie in all den Jahren bewahrt. Genauso wie sie seit 30 Jahren von den Machenschaften der „großen Haie" erzählt, hat sie liebevoll die Sorgen und Nöte der kleinen Leute auf dem Kiez im Blick.Vor 24 Jahren kam „der Neue"

In der Folge „Der Neue" (Sendetermin: 6.10.1992) kam Jan Fedder als Dirk Matthies in das Team der Kiezpolizisten. Zwei Jahre und 27 Folgen später stieß dann Hariklia („Harry") Möller in der Folge „Kein Tag wie jeder andere" (Sendetermin: 15.2.1994) dazu: eine Polizistin mit griechischen Wurzeln, als Migration in Deutschland noch ein Fremdwort war. Jan Fedder und Maria Ketikidou prägten gemeinsam mit so großartigen Schauspielern wie Peter Heinrich Brix, Dorothea Schenck oder Edgar Hoppe und Peter Neusser die Serie.

Jan Fedder: „Das ‚Großstadtrevier‘ ist mein Zuhause. Ich bin für viele mittlerweile eine Vaterfigur und versuche heute, vieles an die jüngeren Kollegen weiterzugeben!"

Großstadtrevier - Eine Serie zieht um

27 Jahre lang hat die Crew in dem alten Rotklinkerbau die Vorabendserie "Großstadtrevier" für Das Erste gedreht und produziert. Die Produktion zog um auf das Gelände von Studio Hamburg am anderen Ende der Stadt.

Serien-Abschied von Jan Fedder in Staffel 33

Mit einem Abschiedsbrief, einer filmischen Revue und dem von Jan Fedder selbst gesungenen Lied „La Paloma“ ist die 33. Staffel „Großstadtrevier“ sehr emotional ausgeklungen. Das Team vom 14. Kommissariat verabschiedete in der Folge „Absolute Anfänger“ den langjährigen Polizeikollegen und erfahrenen Kiez-Kenner Dirk Matthies (Jan Fedder).

Revierleiterin Frau Küppers (Saskia Fischer) ahnt nichts Gutes, als sie den Brief von Dirk Matthies findet. Tagelang zögert sie, ihn zu öffnen, doch es führt kein Weg daran vorbei. Seine Zeilen bestätigen, was sie geahnt hat: das Leben im PK 14 wird künftig ein anderes sein.

Jessy Jahnke (Farina Flebbe) weiß von alldem noch nichts. Sie muss nach einem kleineren Unfall ihr verletztes Bein ruhigstellen und kann nicht zum Dienst. Ihre Langeweile dauert nicht lange an, denn von ihrem Wohnzimmerfenster aus beobachtet sie im Haus gegenüber einen Frauenmörder in Aktion. Schnell holt Jessy ihren Kollegen Lukas Petersen (Patrick Abozen) hinzu, der ihre wilden Theorien nicht ganz teilt, die Beweise fehlen. Nach mehreren erfolglosen polizeilichen Einsätzen sieht Jessy nur eine Chance, den Fall zu lösen: Sie muss selber handeln.

Als Piet Wellbrook (Peter Fieseler) die kleine Charly (Tilda Reinecke) in der Zelle auf dem Revier findet, ist er zunächst irritiert: Wie konnte sich das Mädchen unbemerkt einschleichen? Harry (Maria Ketikidou) und er nehmen sich das Mädchen vor und haben bald einen schlimmen Verdacht. Wird Charly zu Hause vernachlässigt und sucht Hilfe bei der Polizei?

„Jan Fedder hat das ‚Großstadtrevier‘ über Jahrzehnte mit seinem unverwechselbaren Charakter geprägt. Wir wären den vielen Menschen und ihrer großen Anteilnahme nach seinem Tod nicht gerecht geworden, hätten wir mit seinem Abschied bis zum nächsten Jahr gewartet“, erklärt hierzu Diana Schulte-Kellinghaus (NDR), Executive Producer der Serie.

 

Dirk Matthies (Jan Fedder), Frau Küppers (Saskia Fischer), Paul Dänning (Jens Münchow), Harry Möller (Maria Ketikidou), Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz), Piet Wellbrook (Peter Fieseler), Daniel Schirmer (Sven Fricke), Hannes Krabbe (Marc Zwinz).  
Bild: Sender / ARD / Thorsten Jander
Dirk Matthies (Jan Fedder), Frau Küppers (Saskia Fischer), Paul Dänning (Jens Münchow), Harry Möller (Maria Ketikidou), Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz), Piet Wellbrook (Peter Fieseler), Daniel Schirmer (Sven Fricke), Hannes Krabbe (Marc Zwinz). Bild: Sender / ARD / Thorsten Jander
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