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„Großstadtrevier": der Neue und ein Gast am 3. Dezember


Neue Folgen „Großstadtrevier" im ZDF.

„Großstadtrevier": Claude-Oliver Rudolph in einer Gastrolle! Schichtbeginn für Patrick Abozen als Lukas Petersen in der Folge „Der Neue mit ‚T‘" am Montag, 3. Dezember 2018!

Patrick Abozen feiert in der Folge „Der Neue mit ‚T‘" am 3. 12. 2018 keinen leichten Einstand als Polizeioberkommissar Lukas Petersen. Die Uniform ist gerade zugeknöpft, da muss er mit Kollegin Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) gleich einem Fall von eskalierendem Nachbarschafts-Mobbing nachgehen. Ein Thema, das ihn selbst auf der Wache unerwartet trifft - Kollege Hannes Krabbe (Marc Zwinz) hat nämlich Nachforschungen über den Neuen angestellt. Das überraschende Ergebnis treibt Hannes dazu, die Kollegen gegen Lukas Petersen aufzuwiegeln.

„Mit offenen Armen empfangen ihn die Kollegen anfangs nicht, aber Lukas bleibt cool. Da ist er wie ich", sagt Patrick Abozen lachend. Der Hamburger hat bereits als Assistent Tobias Reisser im Kölner „Tatort" Polizei-Erfahrung gesammelt. Abozen: „Mehr Action habe ich allerdings im ‚Großstadtrevier‘. Und in den kommenden Folgen darf ich dauernd Gummibärchen essen. Besser geht's ja nicht!" Mittlerweile haben sich beide, Lukas Petersen und Patrick Abozen, gut im Team und auf der Wache eingelebt. „Bei den Dreharbeiten vergeht kein Tag, an dem ich nicht ein paar Mal laut lache. Das schaffen andere nicht mal im Urlaub."

Seinen mittlerweile dritten Gastauftritt absolviert Raubein Claude-Oliver Rudolph in der gleichen Folge. Er spielt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Till Jessen, der bei seiner Rückkehr in ein bürgerliches Leben von seinen neuen Nachbarn anscheinend massiv angefeindet wird. „Großstadtrevier" bedeutet für ihn vor allem ein Wiedersehen mit Jan Fedder, seinem Freund und Kollegen, mit dem er 1981 schon in „Das Boot" spielte. Rudolph: „Wir kennen uns jetzt 38 Jahre. Wir haben beide immer eine große Fresse gehabt und nie gekuscht. Es hat mich schwer mitgenommen, als es ihm so schlecht ging." Bei den Dreharbeiten im April hatte sich Rudolph mit einem Messer an der linken Hand verletzt. Der Schauspieler, der am Freitag 62 wird: „Was ich jetzt so schön finde: Jan ist aus der Reha zurück, meine Finger sind noch dran - das Schicksal ist eine Mischung aus dem lieben Gott und Hamburgs Ärzten."

Ob die Folge „Der Neue mit ‚T‘" ebenfalls ein gutes Ende nimmt, wird erst Montagabend aufgelöst - um 18:50 Uhr im Ersten. Regie führte Félix Koch nach einem Drehbuch von Michael Vershinin. „Großstadtrevier" wird produziert von der Letterbox Filmproduktion (Produzentin: Kerstin Ramcke, ausführende Produzentin: Dr. Claudia Thieme) im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Die Redaktion hat Franziska Dillberger (NDR), Executive Producerin ist Diana Schulte-Kellinghaus (NDR).

„Großstadtrevier", 18 neue Folgen ab 12. November 2018, montags um 18:50 Uhr. Start von zu 18  Folgen „Großstadtrevier" im Ersten u32. Staffel „Großstadtrevier":

Neu im Team des Kommissariats 14: Patrick Abozen als Lukas Petersen

Im Team von Kommissariatsleiterin Frau Küppers (Saskia Fischer) gibt es in den neuen Episoden personelle Veränderungen. Kiez-Polizist Paul Dänning (Jens Münchow) weiß nach einem Fehler während eines Einsatzes, dass es besser ist, seine Zeit im Kommissariat 14 zu beenden. In Folge 422 („Pauls Abschied") zum Finale der 31. Staffel, entscheidet sich Paul, zu seiner Tochter nach Schleswig-Holstein zu ziehen. Als Nachfolger stellt sich Lukas Petersen im Kommissariat 14 vor. Gespielt wird Polizeioberkommissar Petersen von Patrick Abozen.

Patrick Abozen zu seiner Rolle: „Lukas ist ein optimistischer und energetischer junger Mann, der aus reiner Überzeugung Polizist geworden ist. Er könnte aufgrund seines familiären Backgrounds eigentlich ein sehr entspanntes Leben führen, entscheidet sich aber nach dem Abitur für die Polizeiarbeit. Er will etwas zum Gemeinwohl beitragen, Dinge verändern und verbessern. Lukas ist durch sein idealistisches Weltbild, die manchmal doch harte Realität auf Hamburgs Straßen eher fremd. Da muss er noch einiges lernen und das kann dann auch etwas anstrengend für seine Kollegen sein."

Patrick Abozen ist wie seine Rollenfigur gebürtiger Hamburger: „Ich kenne das ‚Großstadtrevier‘ seit meiner frühen Jugend. Als Hamburger war es immer schon eine besondere Serie für mich. Man spürt eine Verbundenheit mit den Themen und den Bildern der eigenen Stadt, die dort auf eine ganz besondere Art filmisch umgesetzt werden."

In der neuen, 32. Staffel haben die Kollegen im Kommissariat 14 wieder alle Hände voll zu tun. So tauscht Harry Möller (Maria Ketikidou) ihre Waffe gegen einen Wischmopp, als sie undercover den kriminellen Machenschaften hinter dem Hamburger Pachtsystem öffentlicher Toiletten nachgeht. Während Daniel Schirmer (Sven Fricke) mit schweren Vorwürfen einer verflossenen Liebe konfrontiert wird, stellen kostümierte Männer mit Gedächtnislücken die Ermittler vor ein Rätsel. Mit Hilfe einer blinden Zeugin versucht Piet Wellbrook (Peter Fieseler) einen Diamantenraub aufzuklären und verliert dabei selbst den Durchblick. Zwischen die Fronten geraten Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) und ihr neuer Kollege Lukas Petersen, als sie den Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Fernsehmoderator nachgehen und bei ihnen Zweifel an den Aussagen beider Parteien aufkommen. Zum Glück löst Hannes Krabbe (Marc Zwinz) den Fall auf eher ungewöhnliche Art und stellt so zu seiner Genugtuung mal wieder unter Beweis, dass ohne den Wachhabenden des PK 14 einfach nichts läuft.

Jan Fedder alias Dirk Matthies wird nach einer Reha voraussichtlich im Mai zum Team des „Großstadtrevier" stoßen.

Rückblick – wie alles begann „Großstadtrevier“

Am 16. Dezember 1986 war die erste Folge „Großstadtrevier" mit dem Titel „Mensch, der Bulle ist `ne Frau" im ARD-Vorabendprogramm zu sehen. Keiner der Beteiligten - weder Krimi-Altmeister Jürgen Roland noch die einstigen Hauptdarsteller Mareike Carrière und Arthur Brauss - dürften damals damit gerechnet haben, dass 30 Jahre später das „Großstadtrevier" nach der „Lindenstraße" die älteste Serie im deutschen Fernsehen sein würde. Angefangen hat die Hamburger Polizeiserie mit einem brandheißes Thema: Ellen Wegener (Mareike Carrière) nahm als Beamtin im Streifendienst ihre Arbeit auf. Frauen im Polizeidienst waren in den 1980er Jahren bundesweit etwas Neues. Und so erregte die junge Polizistin im „Großstadtrevier" natürlich Aufsehen. Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fernsehens stand eine Frau im Mittelpunkt einer Polizeiserie. Den Bezug zu aktuellen Themen hat sich die beliebte ARD-Serie in all den Jahren bewahrt. Genauso wie sie seit 30 Jahren von den Machenschaften der „großen Haie" erzählt, hat sie liebevoll die Sorgen und Nöte der kleinen Leute auf dem Kiez im Blick.Vor 24 Jahren kam „der Neue"

In der Folge „Der Neue" (Sendetermin: 6.10.1992) kam Jan Fedder als Dirk Matthies in das Team der Kiezpolizisten. Zwei Jahre und 27 Folgen später stieß dann Hariklia („Harry") Möller in der Folge „Kein Tag wie jeder andere" (Sendetermin: 15.2.1994) dazu: eine Polizistin mit griechischen Wurzeln, als Migration in Deutschland noch ein Fremdwort war. Jan Fedder und Maria Ketikidou prägten gemeinsam mit so großartigen Schauspielern wie Peter Heinrich Brix, Dorothea Schenck oder Edgar Hoppe und Peter Neusser die Serie. In der Jubiläumsstaffel wird es in Gastrollen übrigens ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen Bekannten früherer Jahre geben. Die Ausstrahlungstermine für die neuen Episoden „Großstadtrevier" im Ersten stehen allerdings noch nicht fest.

Jan Fedder: „Das ‚Großstadtrevier‘ ist mein Zuhause. Ich bin für viele mittlerweile eine Vaterfigur und versuche heute, vieles an die jüngeren Kollegen weiterzugeben!"

Großstadtrevier": Jubiläumsstaffel – ARD-Kultserie feiert ihren 30. Geburtstag

Die 30. Jubiläumsstaffel der Vorabendserie liefi 2017.

Als am 16. Dezember 1986 die erste Folge „Großstadtrevier" auf den Bildschirm kam, hieß der Bundeskanzler Helmut Kohl. Dessen Handy konnte allerdings noch nicht abgehört werden - es gab ja noch kein Netz in Europa. Deutsche in Ost und West lernten die russischen Vokabeln „Glasnost" und „Perestroika", Argentinien wurde durch die „Hand Gottes" Fußball-Weltmeister und im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete sich ein Super-GAU. Der Deutsche Bundestag zog in ein Bonner Wasserwerk, Steffi Graf gewann ihr erstes Tennisturnier und Falco belegte mit „Jeanny" Platz 1 der Single-Hitparade. Heiß diskutiert wurde in diesem Jahr der Einsatz von Polizistinnen im Streifendienst. „Mensch, der Bulle ist `ne Frau!" hieß die erste Folge der Serie, die Starregisseur Jürgen Roland konzipiert und aus der Taufe gehoben hat. 30 Jahre und über vierhundert Folgen später hat das „Großstadtrevier" nichts von seiner Aktualität verloren.

Drei Jahrzehnte erzählt „Großstadtrevier" nun schon spannende, dramatische und unterhaltsame Geschichten von „großen Haien, kleinen Fischen" und von den allzu menschlichen Ereignissen auf der Polizeiwache auf dem Hamburger Kiez.

„Großstadtrevier": Mads sagt tschüss – Abschied in Folge 382 am 25. Januar 2016 im Ersten!

Am  Montag, 25. Januar 2016, läuft im Ersten die letzte Folge „Großstadtrevier" mit Zivilfahnder Mads Thomsen alias Mads Hjulmand. Nach fünf Jahren verlässt der sympathische Däne in Folge 382 der Kultserie die Polizeiwache auf dem Hamburger Kiez. Das Team um Dirk Matthies sagt: „Tschüss, Mads!".

 

Dirk Matthies (Jan Fedder), Frau Küppers (Saskia Fischer), Paul Dänning (Jens Münchow), Harry Möller (Maria Ketikidou), Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz), Piet Wellbrook (Peter Fieseler), Daniel Schirmer (Sven Fricke), Hannes Krabbe (Marc Zwinz).  
Bild: Sender / ARD / Thorsten Jander
Dirk Matthies (Jan Fedder), Frau Küppers (Saskia Fischer), Paul Dänning (Jens Münchow), Harry Möller (Maria Ketikidou), Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz), Piet Wellbrook (Peter Fieseler), Daniel Schirmer (Sven Fricke), Hannes Krabbe (Marc Zwinz). Bild: Sender / ARD / Thorsten Jander

 

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