Tracks East In Russlands Visier

Sa, 31.10.  |  19:40-20:15  |  ARTE
Untertitel/VT Zweikanalton  Kultur, 2026
Russland führt einen hybriden Krieg gegen den Westen. Für Anschläge, Sabotageakte und Desinformation machen Sicherheitsbehörden immer öfter russische Dienste verantwortlich. Mittendrin: Kritiker und Oppositionelle, die selbst im Exil nicht sicher sind. "Tracks East" hat sich bei Künstlern und Kreativen umgeschaut, wie ein Leben in Angst ihre Arbeit beeinflusst.

Farbanschläge auf Wohnungen, zerstochene Reifen, Sabotage an Bahngleisen: Russland führt einen hybriden Krieg gegen den Westen. Für den gescheiterten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig macht die Bundesregierung Russland verantwortlich. Das Ziel: Gesellschaften zu destabilisieren und zu verunsichern. Ausgeführt wird das oft nicht von Profis, sondern von "Wegwerfagenten": anonym über Telegram angeheuert, oft ohne zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten.
Neben dieser diffusen Bedrohung verfolgt Moskau auch ganz gezielt seine Kritiker. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die frühere Pussy-Riot-Aktivistin Rita Flores vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB zur Mitarbeit gezwungen wurde.
Auch juristisch zieht Moskau die Daumenschrauben an. Ein neues Duma-Gesetz entzieht Kritikern, die sich im Ausland aufhalten und in Russland verurteilt wurden, praktisch jeden Zugriff auf ihr Leben in der Heimat.

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