Being Franziska van Almsick Film von Jürgen Schmidt und Laura Trust
Mi, 29.07. | 20:15-22:00 | RBB
Sie war Weltmeisterin, Weltrekordhalterin und Weltsportlerin. Sie war Teenie-Idol und Werbegesicht. „Franzi“, Liebling der Deutschen, in Ost wie West. Und sie war Franzi, die Fehlbare – vom Boulevard glorifiziert und fallen gelassen. In der ARD-Doku „Being Franziska van Almsick“ erzählen Jürgen Schmidt und Laura Trust die bewegende Geschichte von Franziska van Almsick, dem ersten Superstar des wiedervereinigten Deutschlands.
Als sie 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona die Silbermedaille über 200 Meter Freistil gewann, war sie 14 Jahre alt. Von diesem Moment an war alles anders. Und van Almsick musste einen Weg finden, mit all dem umzugehen: die Boulevardgeschichten und die Kameras aushalten, erwachsen werden, pubertieren, rebellieren, die beliebteste Ossi-Frau im Westen sein, Reklame machen, eine Essstörung in den Griff bekommen, Spitzensportlerin sein. Zwölf Jahre lang gehörte sie zu den Hauptdarstellerinnen des deutschen Sports, hat Weltrekorde aufgestellt, Medaillen gewonnen – aber nie das ersehnte Olympische Gold. Sie hat triumphiert, sie ist gescheitert, sie hat sich selbst gefunden.
Barcelona 1992: Aus der 14-jährigen Franziska van Almsick wurde "Franzi Superstar"! Die Nation wollte mehr von Franzi, konnte sich nicht sattsehen. Franziska van Almsick musste einen Weg finden, mit all dem umzugehen.
Die Autoren blicken auf all das zurück in ausführlichen Interviews mit Weggefährten, Zeitzeugen – und mit Franziska van Almsick selbst. Die Geschichte eines der größten deutschen Sportstars.
Autor:
Jürgen Schmidt
Laura Trust
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