Alles Wagner: Die Bayreuther Festspiele 2026 im Radio & TV. Übertragungen zum Festspiel-Jubiläum ab 25. Juli

25. 7..: Das Geheimnis von Bayreuth
150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings
Ein Theater, das für ein Werk geschaffen wurde: das Festspielhaus Bayreuth. Vor 150 Jahren hat Richard Wagner dort sein monumentales Werk "Der Ring des Nibelungen" uraufgeführt – und es begeistert noch immer. Die Dokumentation von Hannah Friedrich erzählt die Geschichte eines Phänomens. Im Mittelpunkt stehen einige der namhaftesten Bayreuth-Regisseure, die dort ihre Erfahrungen gesammelt haben: an einem Ort, an dem jede Deutung sofort zur Grundsatzfrage wird. Er erzählt von der Magie dieser Kunst, aber auch von den Wirrnissen und Abgründen einer Familie.
Alle Übertragungen der Bayreuther Festspiele 2026 auf BR Klassik, im ARD Radiofestival, in 3sat und im Videostream:
- Festakt "Neunte Sinfonie" zum 150. Geburtstag
Samstag, 25. Juli BR Klassik / ARD Radiofestival / Deutschlandradio (live-zeitversetzt)
20.03 Uhr Ludwig van Beethoven, Neunte Sinfonie u.a. - Premiere "Rienzi"
Sonntag, 26. Juli, BR Klassik / ARD Radiofestival / Deutschlandradio (live)
15.05 Uhr Auftakt in Bayreuth, Festspielmagazin
15.57 Uhr Liveübertragung: "Rienzi"
im Anschluss: "Kritisches Trio": Kritikerrunde mit Christine Lemke-Matwey (ZEIT), Christian Wildhagen (NZZ) und Bernhard Neuhoff (BR Klassik); Moderation: Sylvia Schreiber
16.00 Uhr Video-Livestream bei ARD Klassik in der ARD Mediathek
(zum Abruf verfügbar bis 31.12.2026)
Samstag, 1.August, 20.15 Uhr, 3sat
Aufzeichnung vom 26.Juli (nach Ausstrahlung 30 Tage in der ARD Mediathek verfügbar) - "Das Rheingold"
Montag, 27. Juli, 20.03 Uhr, BR Klassik / ARD Radiofestival (live-zeitversetzt) - "Die Walküre"
Dienstag, 28. Juli, 20.03 Uhr, BR Klassik / ARD Radiofestival (live-zeitversetzt) - "Siegfried"
Donnerstag, 30. Juli, 20.03 Uhr, BR Klassik / ARD Radiofestival (live-zeitversetzt) - "Götterdämmerung"
Samstag, 1. August, 20.03 Uhr, BR Klassik / ARD Radiofestival (live-zeitversetzt)
1. 8. Mit "Rienzi" steht zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele 2026 erstmals Wagners dritte Oper auf dem Spielplan. Das selten gespielte Frühwerk erzählt vom Aufstieg und Fall eines römischen Volkstribunen. 3sat zeigt die Aufzeichnung der Bayreuther Neuinszenierung am Samstag, 1. August 2026, 20.15 Uhr, in Erstausstrahlung. Anschließend ist "Rienzi" noch bis 30. August 2026 in der 3satMediathek abrufbar. Bereits am Samstag, 25. Juli 2026, um 22.55 Uhr, beleuchtet die Kurz-Dokumentation "Das Geheimnis von Bayreuth – 150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings" die Geschichte des Phänomens Bayreuth – ebenfalls in Erstausstrahlung. In der 3satMediathek ist die Doku am selben Tag bereits ab 10.00 Uhr verfügbar.
Die Oper "Rienzi" wird in diesem Jahr erstmals in Bayreuth aufgeführt. Zu Wagners Lebzeiten war es einer seiner größten Erfolge und markiert einen wichtigen Schritt zu seinem späteren Musiktheater. Musikalisch steht "Rienzi" an der Schwelle zwischen französischer Grand Opéra und Wagners späterem Musikdrama. Die Bayreuther Festspiele zeigen das Werk 2026 in einer Neuinszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka. Die musikalische Leitung hat Nathalie Stutzmann. In der Titelpartie sind Andreas Schager und Magnus Vigilius zu erleben. Gabriela Scherer singt Irene, Jennifer Holloway den Adriano, Michael Nagy den Paolo Orsini.
Ein Theater für ein Werk: das Festspielhaus Bayreuth. Vor 150 Jahren brachte Richard Wagner dort seinen "Ring des Nibelungen" zur Uraufführung. Bis heute prägt das Werk die Bayreuther Festspiele. Die Kurz-Dokumentation "Das Geheimnis von Bayreuth – 150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings" von Hannah Friedrich blickt auf Bayreuth aus der Perspektive namhafter Regisseurinnen und Regisseure, die dort gearbeitet haben.
15. 8.: Die Macht des Rings
Wie Wagner dazu kam so ein großes und durchaus umstrittenes Werk und gleich die Bühne dazu zu entwerfen, das wird erzählt in "Die Macht des Rings". Und um das 150. Jubiläum gebührend zu feiern, zeigt ARTE die drei ersten Opern der "Tetralogie" – "Das Rheingold" von den Salzburger Osterfestspielen, mit Christian Gerhaher als Wotan, "Die Walküre" und "Siegfried" in der Berliner Fassung von 2022 (Dmitri Tcherniakov und Christian Thielemann) und den "Ring ohne Worte", Lorin Maazels Fassung von 1987.
Vier Opern, 15 Stunden Musik: Seit 1876 fasziniert Richard Wagners "Ring des Nibelungen" – und bleibt umstritten. Die Dokumentation "Die Macht des Rings" erzählt von Wagners Vision, ihrer Vereinnahmung durch die Nazis, Spuren in Hollywood und Heavy Metal sowie neuen Lesarten von Patrice Chéreau bis zur KI-gestützten Bayreuther Inszenierung 2026
Die Bayreuther Wagner-Festspiele finden Ende Juli bis Ende August statt – und widmeten sich ganz dem Werk und Schaffen von Richard Wagner.
Wagner selbst initiierte das Festival, das bereits seit 1876 existiert. Aufgeführt werden die Werke am Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. arte, 3sat, BR-KLASSIK senden.
Über die Bayreuther Festspiele
Die Bayreuther Festspiele wurden von Richard Wagner, Komponist, Dichter, Dirigent, 1876 begründet. Richard Wagner sah darin die Möglichkeit, seine Werke seinen künstlerischen Absichten entsprechend aufzuführen. Die Bayreuther Festspiele gehören heute zu den wichtigsten Kulturereignissen Deutschlands. Die künstlerische Leitung der Festspiele liegt mit Katharina Wagner nach wie vor in den Händen eines Mitglieds der Familie.
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