Der Samstagskrimi

München Mord - Die Stadt, die es nicht gibt

Sa, 22.08.  |  20:15-21:45  |  ZDF
Untertitel/VT Hörfilm/AD  Krimi/Thriller, Deutschland 2026 Länge: 90 Min.

Wer ist diese neue Kriminaloberrätin Hösl eigentlich, rätseln die Kommissare Flierl, Neuhauser und Schaller noch, als der Tod der jungen Nora die drei auf einen Trip in die 80er schickt.

Thekla Weingärtner findet ihre Wahltochter Nora nach deren 80er-Jahre-Party tot auf. Boris, Noras enttäuschter Start-up-Partner, weiß es nicht genau, zeigt sich aber als pozentieller Täter an. Flierl und Neuhauser haben Zweifel – nur keine brauchbaren Zeugen.

Wählt man beim Swipen in Dating-Apps immer die falschen Menschen? Angelika Flierls existenzielle Frage muss aktuellen Ermittlungen weichen. Die neue Kriminaloberrätin Dr. Linda Hösl macht keinen Hehl daraus, dass sie dem schrägen Trio aus dem Ermittlungskeller die Aufklärung des Mordes einer jungen Frau nicht recht zutraut. Eher setzt sie auf die Erkenntnisse von Dr. Laicher. Der Pathologe weiß zu berichten, dass die Partybowle mit einem Schlafmittel versetzt war und ein tödliches Mittel in Noras Armvene injiziert wurde.

Bei ihren Nachforschungen erkennen die Ermittler, dass die Tote zwar immer schnell entflammt war, dann aber Freunde ebenso schnell wieder fallen ließ. So wie Jonas Föchterle. Der macht sich noch dazu mit Lügen verdächtig.

Auf der Suche nach dem Besitzer einer roten Trainingsjacke trifft Harald Neuhauser seine Ex Carola, für die er sogar seine alten Stiefel und Jeans wiederbelebt. Nostalgische Erinnerungen an die 80er holen ihn ein. Carola hilft den Ermittlern gut auf die Sprünge.

Härtere Bandagen müssen die Kommissare bei Chris Kunzmann anlegen. Er versucht, sich Einlass in die Villa der Toten zu verschaffen. Kunzmann war der Lebensgefährte von Noras verstorbener Mutter und vor Kurzem von Nora unsanft hinauskomplimentiert worden. Er hat ein starkes Motiv. Aber ein unerwartet einziger Erbe, der Zahnarzt Dr. Osterheld, liefert Kunzmann ein Alibi für die Tatnacht. Mit untrüglicher Intuition hat Schaller inzwischen das Vertrauen eines dementen Mannes gewonnen, der unablässig Gitarre spielt. Dieser Hans Greipl könnte der Schlüssel zur Lösung des Falles sein. Warum sonst hat Thekla Weingärtner so lange mit ihm geredet?

Die Lösung hat mit einem Gerücht um die Münchner Zeit des Weltstars Freddie Mercury zu tun. Er soll in München in den 80ern ein Kind gezeugt haben. Der Musikalienhändler Korn scheint jedenfalls besessen von der Popikone.

Am Ende zollt selbst Dr. Linda Hösl dem Trio Respekt und spendiert zum Einstand Oberpfälzer Schmierkuchen.

"Die Stadt, die es nicht gibt" ist der erste Film ohne Kriminaloberrat Zangel. Seine Nachfolgerin Dr. Linda Hösl wird gespielt von der Kabarettistin Eva Karl Faltermeier. Das Buch von Matthias Kiefersauer und Alexander Liegl begibt sich auf Freddie Mercurys Spuren.



Darsteller:
Bernadette Heerwagen (Angelika Flierl)
Marcus Mittermeier (Harald Neuhauser)
Alexander Held (Ludwig Schaller)
Eva Karl Faltermeier (Dr. Linda Hösl)
Michele Cuciuffo (Dr. Enrico Laicher)
Beatrice Richter (Thekla Weingärtner)
David Zimmerschied (Philipp Korn)
Tilman Vellguth (Jonas Föchterle)
Leander Lesotho (Boris Jannowitz)
Amy Lombardi (Nora Plötz)
Carin C. Tietze (Carola Heintz)
Wowo Habdank (Chris Kunzmann)
Julius Kastner (Jeremias Oesterheld)
Andreas von Studnitz (Hans Greipl)
Constanze Lindner (Barbara Low)
Myron Pokhodunov (Josip Lavrekovic)
Kamera: Nathalie Wiedemann
Schnitt:
Manuel Reidinger
Quirin Grimm
Buch:
Matthias Kiefersauer
Alexander Liegl
Regie: Eva Spreitzhofer
Musik: Stephan Massimo

in Outlook/iCal importieren

Jetzt im TV
Heute 20:15

Sender auswählen

Sender Auswahl: