Kripo live - Tätern auf der Spur Der fast perfekte Mord – Wie starb Gertrud L.

So, 04.10.  |  19:50-20:15  |  MDR
Untertitel/VT Stereo 
Am 18. Februar 2011 wird die 66-jährige Rentnerin Gertrud L. im Badezimmer ihrer Wohnung in Berlin-Wedding gefunden. Sie ist tot. Vieles deutet auf einen Duschunfall hin. Doch dann wird von ihrem Konto Geld abgehoben.

Am 18. Februar 2011 wird die 66-jährige Rentnerin Gertrud L. tot im Badezimmer ihrer Wohnung in Berlin Wedding gefunden. Die stark verweste Leiche liegt neben der Duschwanne, Kopfverletzungen und die Situation im Bad lassen zunächst auf einen Haushalts- bzw. Duschunfall schließen. Auch die erste Obduktion ergibt keine eindeutigen Hinweise auf ein Verbrechen, sodass der Fall zunächst als Unfalltod behandelt wird. Deshalb wird die Leiche schließlich eingeäschert und beerdigt. Doch dann wird von ihrem Konto Geld abgehoben.

Zweifel entstehen, als Details am Tatort "konstruiert" wirken und Unstimmigkeiten in den Aussagen von Nachbarn und Bekannten auftauchen. Weitere Ermittlungen, Gutachten und eine erneute Bewertung der Spurenlage führen schließlich zu der Erkenntnis, dass Gertrud L. nicht verunglückt, sondern erdrosselt worden war. Aus einem scheinbaren Unglück entwickelt sich so ein Mordfall aus Habgier: Ein Bekannter gerät in den Fokus, wird angeklagt und später wegen Tötung der Rentnerin verurteilt.

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