Daheim - das Volksgruppenmagazin

Fr, 12.06.  |  10:50-11:20  |  ORF 2
Untertitel/VT 
50 Jahre Volksgruppengesetz: Fortschritt oder Fehler?
1976 verabschiedet die Regierung unter Bundeskanzler Bruno Kreisky das Volksgruppengesetz. Es sollte die Rechte der slowenischen und kroatischen Volksgruppen in Österreich gesetzlich absichern und Konflikte rund um Volksgruppenrechte entschärfen. Doch schon damals regt sich Widerstand: Viele Angehörige der Volksgruppen kritisieren das Gesetz als unzureichenden Kompromiss. Besonders die sogenannte "Volkszählung besonderer Art" sorgt für Proteste und Boykotte. Fast fünfzig Jahre später sind viele Forderungen weiterhin offen. Zeitzeugen und Angehörige der Volksgruppen ziehen nun Bilanz und diskutieren über Reformen, Rechte und Minderheitenschutz. Ein Bericht von Samuel Mago.

Dazu ein Interview mit der ehemaligen Nationalratsabgeordneten (Die Grünen) Terezija Stoisits.

Terror in Österreich: Wo waren Sie als die Bomben detonierten?
Das Bombenattentat von Oberwart am 4. Februar 1995 gilt bis heute als das schwerste rechtsextreme Terrorattentat der Zweiten Republik. Vier Roma - Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon - werden durch eine Sprengfalle ermordet. Der Anschlag erschüttert ganz Österreich und löst in der Roma-Community Angst und Unsicherheit aus. Der Musiker Harri Stojka erinnert sich in der Daheim-Serie "Wo waren Sie als…?" an diese Zeit. Ein Bericht von Clara Akinyosoye.

"Wie sagt man ...?"
In der Serie "Wie sagt man ...?" treffen einander sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Getränke.


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