Festival Glatt & Verkehrt live Österreich-Debüt und Jubiläumsgäste: Hilgeum und Shake Stew
Fr, 24.07. | 19:30-23:00 | Ö1
Ende Juli findet in Krems das Weltmusik-Festival „Glatt & Verkehrt“ statt.

Seit 1997 lässt sich bei diesem Festival erfahren, was es an originellen, spannenden und qualitätvollen Dingen im weiten Feld jener Musik gibt, die sich auf bestimmte ethnische Traditionen beruft. Was die KünstlerInnen, die aus aller Welt in die kleine niederösterreichische Stadt Krems a.d. Donau anreisen, verbindet, ist - egal ob sie sich traditioneller Volksmusik, dem Jazz, der Klassik oder der Avantgarde verschrieben haben - die Auseinandersetzung mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln.
Website von "Glatt & verkehrt"
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Hilgeum ist das neue, hippe Gesicht traditioneller koreanischer Musik: Die drei jungen Musikerinnen haben an der Korea National University of Arts in Seoul studiert und sich 2020 als Ensemble formiert. Somin Park spielt die zweisaitige Röhrenspießgeige Haegeum, Yerim Kim und Yoin Cho musizieren auf traditionellen Wölbbrettzithern, erstere auf der sechssaitigen Geomungo, zweitere auf der zwölfsaitigen Gayageum. Das Trio lässt sich von Filmen, Malerei und Videokunst inspirieren, ihre Stücke entstehen aus der Improvisation und gerinnen dann im Probenprozess zu festen Strukturen. Hilgeum feiert bei Glatt & Verkehrt sein Österreich-Debüt – was man über Shake Stew naturgemäß nicht sagen kann: Das Septett ist seit der Gründung im Jahr 2016 durch Bassist Lukas Kranzelbinder zu einer der gefragtesten Live-Bands nicht nur der österreichischen, sondern der europäischen Jazzszene avanciert. Über einer dichten, polyrhythmischen Groove-Basis zweier Bassisten und zweier Schlagzeuger schweben die Melodien von Trompeter Mario Rom, von Altsaxofonistin und Flötistin Yvonne Moriel (dem Neuzugang der Band!) und von Tenorsaxofonist Johannes Schleiermacher, und sie alle brechen immer wieder zu kraftvollen Improvisationsexkursen auf. Shake Stew feiert 2026 das zehnjährige Bandjubiläum, bei Glatt & Verkehrt mit einem besonderen Gast: Die syrischstämmige Pariser Flötistin Naïssam Jalal, die vom Jazz immer wieder Brücken in arabische und auch indische Musiksphären schlägt, wird das Ensemble zu Oktett erweitern.
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