Radiokolleg Arktis am Scheideweg (3)
Mi, 22.07. | 9:05-9:30 | Ö1
Der Umgang mit der indigenen Bevölkerung in den arktischen Gebieten ist geprägt von den gängigen Begleiterscheinungen gewalttätiger Kolonialisierung: Umsiedlungen und Umerziehungen wie im Beispiel der kanadischen „residential schools“ sollten den Willen der fernen Zentralmächte durchsetzen. Der Anteil an akademisch gebildeten Beamten aus der indigenen Bevölkerung erhöht sich nur schleppend. Dabei scheinen sich zumindest wirtschaftlich die Gegebenheiten für die Bevölkerung zu verbessern. ORF-Korrespondent Paul Sihorsch sowie Robert Peroni, Grönland-Durchquerer und Einwohner der Insel, beschreiben den jetzigen Umgang mit den Traumata der Vergangenheit. Komplettiert werden die Gespräche durch Archiv-Material aus 30 Jahren Arktis-Berichterstattung des ORF. Gestaltung: Jakob Steiner
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