Spielräume Jenseits des Tellerrandes

Di, 16.06.  |  17:30-17:55  |  Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Mit Sakîna Têyna, Mahan Mirarab, Sophie Lukacs, Aniada A Noar u.a.

Deutliche Wurzeln in bestimmten Traditionen können durchaus Genre- und zeitlose Musik zum Blühen bringen. Die heute anstehenden Musikspiele erklingen im Dialog von Oud und Kemence, Zymbal und Percussion oder Kora und Gitarre; weiters im größeren Klangfeld von Streichquartett, Gitarre und Stimme; oder schlicht im Dreigesang. Gemeinsam ist ihnen die Erzählkraft nach Art der alten Barden und Troubadour:innen, egal ob gesungen oder rein instrumental, egal ob im kurdischen, maghrebinischen, wienerischen oder steirischen Idiom.Die Regionen der heute anstehenden Musikbeispiele sind denkbar vielfältig: Nordafrika und Westasien (NAWA heißt denn auch das von Mahan Mirarab kuratierte Festival, das demnächst zum 3.mal im Wiener Porgy&Bess stattfindet), Ungarn und Kanada, sowie die österreichische Großstadt Wien und die türkische Kleinstadt Varto. In letzterer kam Sakîna Têyna zur Welt, die nun schon seit 20 Jahren in Österreich lebt und gerade ihr neues Album „Sûret. Faces and Images“ veröffentlicht hat. Demnächst wird Sophie Lukacs, in Montreal wohnhafte Singer-Songwriterin und Meisterin der westafrikanischen Laute Kora, bei uns gastieren. Nicht nur zu Gast, sondern geradezu heimisch fühlt sich schließlich die Band Aniada A Noar zumindest an all den steirischen Orten, die sie dieser Tage bespielt.

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