Re: Rom - Nie zu alt fürs Leben Deutschland 2026

Mo, 09.11.  |  11:25-11:55  |  ARTE
Untertitel/VT Stereo  Information, 2026
Die Reportage porträtiert ein außergewöhnliches Seniorenzentrum im römischen Stadtteil Trastevere für mehr als 2.000 Senioren und Seniorinnen. Mal- und Tanzkurse, gemeinsame Essen und solidarisches Miteinander stehen im Mittelpunkt. Ein Beitrag über Gemeinschaft, Neuanfänge und die unbändige Lust aufs Leben - egal in welchem Alter.

Rom: Mitten im Trubel, an einer chaotischen Hauptstraße des hippen Viertels Trastevere, befindet sich ein ganz besonderer Ort, der weit mehr ist als ein herkömmliches Seniorenzentrum. Es ist ein Ort der Gemeinschaft und der Möglichkeit für einen Neuanfang.

Ehrenamtlich geleitet von Gianfranco, bietet das Zentrum für einen kleinen Jahresbeitrag und günstige Kursgebühren ein breites Programm: Ob Schach, Aquarell, Pilates oder Tango - die Angebote sind gefragt. Die Mitgliedschaft kostet nur 15 Euro im Jahr, die Kurse höchstens 30 Euro monatlich.
Irene hat sich für den Aquarellkurs entschieden, genau wie Maurizio, ein pensionierter Physiker und Meteorologe. Nach leichten Schlaganfällen trainiert Maurizio seine Koordination auch mit dem Tangokurs. Irene nutzt das Zentrum, um neue Freundschaften zu knüpfen.

Die Gemeinschaft der Tagesstätte steht vor einer Bewährungsprobe: Eine neue Leitung muss gewählt werden. Gianfranco führt die Tagesstätte seit zwei Amtszeiten und die Stadt erlaubt keine Verlängerung. Darum endet seine Amtszeit endgültig in vier Wochen.
Doch zunächst steht am Ende des Kursjahrs das Theaterstück "Tango der Erinnerungen" an - ein Abend über ein Lebensgefühl, das hier alle kennen.

Die Reportage zeigt einfühlsam, dass alles im Leben im stetigen Wandel ist - gerade beim Altern - und dass es für neue Wege nie zu spät ist.

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