Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt
Fr, 05.06. | 10:05-11:00 | Ö1
Die Sängerinnen Maria Hegele und Mira Alkhovik Zwei junge Sängerinnen, deren Wege sich auf bemerkenswerte Weise kreuzen: Mira Alkhovik und Maria Hegele. Auf den ersten Blick scheint sie wenig zu verbinden – zu unterschiedlich sind Herkunft und musikalische Anfänge. Mira Alkhovik wird in Russland geboren, wächst in St. Petersburg auf und findet zunächst über die Geige zur Musik, bevor sie sich dem Gesang zuwendet. Für ihr Studium zieht es die Sopranistin nach Bern. Maria Hegele hingegen wächst im bayerischen Landshut auf, später führt sie ihr Weg zum Gesangsstudium nach Salzburg.Der entscheidende Berührungspunkt beider Karrieren liegt in Rohrau: Beim Internationalen Haydn-Gesangswettbewerb gewinnen Alkhovik und Hegele jeweils den zweiten Preis. Dieser Erfolg wird für beide zu einem wichtigen Schritt und öffnet Türen in die professionelle Welt des Operngesangs. Eine weitere gemeinsame Station folgt wenig später: das Opernstudio der Volksoper Wien, wo sie erstmals gemeinsam auf der Bühne stehen und wertvolle Bühnenerfahrung sammeln.Wie sich die Laufbahnen der beiden Sängerinnen seitdem weiterentwickelt haben, welche künstlerischen Richtungen sie eingeschlagen haben und welche Projekte nun anstehen – all das beleuchtet der Beitrag von Rudolf Aigmüller(Gestaltung: Rudolf Aigmüller)Die Festspiele TaggebrunnDie Burg Taggenbrunn auf „ihrem“ Weinberg in Kärnten ist zweifelsohne weithin ein Blickfang, besonders dann, wenn man auf der Schnellstraße von Klagenfurt in Richtung St. Veit an der Glan unterwegs ist. Die Unternehmerfamilie Riedl hat einen vormals unscheinbaren Hügel in ein kultiviertes Weingut verwandelt und aus einer kaum wahrnehmbaren, überwucherten Ruine nach jahrelangen Sanierungsarbeiten ein architektonisches Juwel geschaffen, um es dann mit kulturellem Leben zu erfüllen: Seit 2019 wird die Burg, deren Grundmauern auf das 12. Jahrhundert zurückgehen, zwischen Mai und September zur Kulisse für die „Festspiele Taggenbrunn“. Der aufwendig angelegte Festspielsaal im überdachten Innenhof begeistert mit seiner Akustik und einem einzigartigen Ambiente zwischen Mittelalter und Gegenwart. Die Spielsaison der Festspiele Taggenbrunn 2026 bietet 13 Veranstaltungen und wurde am 9. Mai mit Philipp Hochmair eröffnet. Sein apokalyptisches Sprech-Konzert „Jedermann Reloaded“ stand am Beginn eines „gemischten Satzes“ aus literarisch-musikalischen Abenden, Klassik, italienischer Opern- und Operettenliteratur, Crossover-Projekten, Swing, Jazz und populärem Musical.(Gestaltung: Christine Pleschberger)Neues von den „Neuen Wiener Stimmen"Seit 2010 sind die "Neuen Wiener Stimmen“ fixer Bestandteil der österreichischen Chorszene. Die „Neuen Wiener Stimmen“ sind ein Chor, der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur den Einstieg ins (Chor-)Singen ermöglicht, sondern der ihnen auch im Rahmen diverser Projekte die Auseinandersetzung mit einer Vielfalt unterschiedlicher lebensnaher Themen bietet. 13 Jahre lang leitete Christoph Wiegelbeyer den Chor, nun übergibt er das Zepter an seine Nachfolgerin Miriam Laznia. (Gestaltung: Eva Teimel)
in Outlook/iCal importieren