Vorgestellt Zweimal Bach

Fr, 05.06.  |  11:30-11:55  |  Ö1
Die Saxofonistin Asya Fateyeva interpretiert Bachs „Goldberg-Variationen“ im Trio mit Cello und Akkordeon. Cédric Pescia widmet sich den „Französischen Suiten“ auf dem Klavier.

Unerreichbar? Das dachten die Saxofonistin Asya Fateyeva, der Cellist Eckart Runge und der Akkordeonist Andreas Borregaard lange Zeit über Johann Sebastian Bachs „Goldberg-Variationen“. Ein Cello allein reicht für die mehrstimmige Anlage des Werks nicht aus, und die beiden anderen Instrumente existierten zu Bachs Zeiten noch gar nicht.Nun haben sich die drei Musiker einen lang gehegten Traum erfüllt und das bewunderte, geliebte und oft gehörte Werk selbst eingespielt. Mit Sorgfalt, Experimentierfreude und großem Farbenreichtum verleihen Fateyeva, Runge und Borregaard den „Goldbergvariationen“ neue Ausdruckskraft und setzen die klanglichen Möglichkeiten von Saxofon, Cello und Akkordeon überzeugend in Szene.Auch Cédric Pescia hat sich bereits mit den „Goldbergvariationen“ auseinandergesetzt – seine Einspielung erschien aber schon vor mehr als 20 Jahren. Für sein aktuelles Doppelalbum widmet sich der Schweizer Pianist nun Bachs „Französischen Suiten“. Entstanden aus der Welt des barocken Tanzes, verbinden die sechs Suiten Eleganz und Ausdruckskraft. Pescia gestaltet sie mit feinem Gespür und lässt sie in all ihrer Beweglichkeit, Wärme und klanglichen Vielfalt lebendig werden.

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