Was kommt im April 2020? Dokumentarfilmzeit auf 3sat

3satDokumentarfilmzeit im April 2020. Die Sendungen, die Sendetermine. Immer montags um 22.25 Uhr mit Filmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

3satDokumentarfilmzeit im April

Montag, 6. April · 22.25 Uhr

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Dokumentarfilm von Valentin Thurn, Deutschland 2016

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn der drängenden Frage nach. Thurn erkundet die Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Montag, 20. April · 22.25 Uhr

8m² Einsamkeit - Einzelhaft in Virginia

Dokumentarfilm von Kristi Jacobson, USA 2016

Zutiefst intime und reflektierte Interviews mit den Häftlingen enthüllen deren verlorene Kindheit, die Gefahren des Gefängnisalltags und ihren Kampf, in der unerbittlichen Monotonie der Gefangenschaft nicht den Verstand zu verlieren. Eingewoben in ihre Geschichten sind die Stimmen der Gefängnisaufseher, die an der Seite der Häftlinge ihrerseits darum kämpfen, sich ihre Mitmenschlichkeit zu bewahren. "8m2 Einsamkeit" wurde über einen Zeitraum von einem Jahr gefilmt, zeigt die Widerstandskraft des menschlichen Geistes und wirft provokante Fragen auf zur Art der Bestrafung Krimineller in den USA von heute.

"8m2 Einsamkeit – Einzelhaft in Virginia" ist mit dem Documentary Emmy Award in der Kategorie "Outstanding Investigative Documentary" ausgezeichnet.

Montag, 27. April · 22.25 Uhr

Free to run - Als Laufen noch verboten war

Dokumentarfilm von Pierre Morath, Schweiz 2016

Ob in den Straßen New Yorks oder in den Schweizer Bergen, jedes Jahr messen sich Millionen von Läuferinnen und Läufern auf der ganzen Welt an nationalen und internationalen Laufwettbewerben. Doch noch in den 1960er-Jahren wurde Laufen als ungesund angesehen, und wer joggte, wurde als Freak belächelt. Laufen war eine exklusive, meist Männern vorbehaltene Sportart. Den Frauen wurde der Zugang zu Laufwettbewerben über 800 Meter verwehrt. Regisseur Pierre Morath erzählt die unglaubliche Geschichte einer belächelten Randsportart, die zur universellen Passion wurde. Eine Hommage an die Freiheit des Laufens und an all jene, die dies erst möglich gemacht haben.

 

 

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