Zweiter Kärntner ORF-Landkrimi ensteht: Waidmannsdank

Pia Hierzegger, Jutta Fastian und Robert Stadlober sagen „Waidmannsdank“: Daniel Prochaska inszeniert zweiten Kärntner ORF-Landkrimi

Noch bevor die beliebte Landkrimi-Reihe im ORF-1-Weihnachtsprogramm 2019/2020 mit „Steirerkreuz“, „Das dunkle Paradies“ und „Das letzte Problem“ wieder an den Start geht, wird auch schon vor der Kamera wieder ermittelt.

Nach „Wenn Du wüsstest, wie schön es hier ist“ zieht das Erfolgsformat zum zweiten Mal nach Kärnten – in eine kleine Gemeinde in den Bergen, wo ein Mordfall, illegale Machenschaften und Familienkonflikte den scheinbaren Frieden in seinen Grundfesten erschüttern. Wie auch schon bei der ORF-Stadtkomödie „Notlüge“ steht Pia Hierzegger für „Waidmannsdank“ nicht nur in einer Hauptrolle (als Oberinspektorin) vor der Kamera, sondern zeichnet auch wieder für das Drehbuch verantwortlich.

In weiteren Rollen der ORF/ZDF-Koproduktion spielen u. a. Jutta Fastian, Robert Stadlober, Helmut Bohatsch, Johannes Flaschberger, Peter Raffalt und Michael Pink. Daniel Prochaska, der bereits die ORF-Stadtkomödie „Geschenkt“ inszeniert hat, feiert mit diesem zweiten Kärntner TV-Film sein Landkrimi-Regiedebüt.

„Waidmannsdank“ feiert voraussichtlich 2020 seine ORF-1-Premiere.

Eine kleine Gemeinde in Kärnten. Viele Bewohner/innen sind abgewandert. Weil alle einander kennen, wird vieles einfach untereinander ausgemacht, außer es passiert etwas nicht ganz so Alltägliches. Die Übriggebliebenen – meist ledige Männer und fast alle Jäger – treffen einander am Abend im einzigen noch nicht geschlossenen Lokal, der Bar des örtlichen Schwimmbades. Und dann passiert ein Unfall. Dorfpolizist Georg Treichel (Peter Raffalt) und Dorfpolizistin Martina Schober (Jutta Fastian) wollen es nicht für möglich halten: Eine Sprosse eines Hochstands wurde präpariert, und alle Zeichen sprechen ganz eindeutig für Mord. Schober hat den unsympathischen, selbstgerechten Flattacher (Johannes Flaschberger) unter Verdacht.

Und schon wenig später erfolgt ein Anschlag auf Hannes Guggenbauer (Helmut Bohatsch). Er überlebt unverletzt, doch Treichel, der den Wagen des betrunkenen Bauern gefahren hat, fällt schwer verletzt ins Koma. Der Verdacht liegt nahe, dass es jemand auf Guggenbauer abgesehen hat. Die Gemeinde ist in Aufruhr, und jeder verdächtigt jeden. Um Schober bei der Polizeiarbeit zu unterstützen, wird Oberinspektorin Acham (Pia Hierzegger), gestresste Working Mom aus Klagenfurt, in den kleinen Ort versetzt. Und so entwickelt sich ein skurriles Porträt einer kleinstrukturierten Dorfgemeinschaft in den Bergen Kärntens, in der illegale Machenschaften und Familienkonflikte den scheinbaren Frieden erschüttern.

„Waidmannsdank“ ist eine Produktion der Mona Film mit Tivoli Film in Koproduktion mit ZDF und ORF, hergestellt mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria, Carinthia Film Commission und dem Land Kärnten.

 

Jutta Fastian (Martina Schober), Peter Raffalt (Georg Treichel). Bild: Sender / ORF / Mona Film / Helga Rader
Jutta Fastian (Martina Schober), Peter Raffalt (Georg Treichel). Bild: Sender / ORF / Mona Film / Helga Rader
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