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Volker Bruch und Liv Lisa Fries in Babylon Berlin


Babylon Berlin

Volker Bruch und Liv Lisa Fries – Sie sind die Hauptakteure des 16-Teilers Babylon Berlin. Wie haben Sie es geschafft, in einer solchen außergewöhnlichen Produktion ganz vorne mit dabei zu sein?
Bruch: Wir waren beim Casting. Wir wählen uns ja leider nicht selber aus.
Fries: Ich hätte dich gewählt.
Bruch: Da muss man ein paar Runden überstehen – und am Schluss, naja, da wurden wir besetzt.

Wie viele Runden hat es da gegeben?
Bruch: drei
Fries: Bei mir zwei. Also ich war einmal alleine und dann mit Volker zum Casting.

Waren da alle drei Regisseure anwesend?
Bruch: Genau. Die haben das ja alles geschrieben. Dann probiert man gemeinsam ein paar Szenen aus und schaut, ob man eine ähnliche Sprache spricht.


Wie ist das unter drei Regisseuren zu arbeiten?
Fries: Ja, beim Casting war das gefühlt ungefähr so: Der eine sagt lache, der andere sagt weine und der Dritte: Vergiss was die beiden vorher gesagt haben. So war’s dann aber nie wieder, weil sie dann getrennt gearbeitet haben. Und ich mich mit jeweils dem Regisseur, der für die Szene zuständig war, abgesprochen habe.

Was bedeutet für Sie Berlin?
Bruch: Berlin ist die Stadt der großen Kontraste. Die Schere geht weit auseinander. Reichtum und Armut. Kunst und Kommerz. Berlin ist ein toller Nährboden für Geschichten. Seltsam, dass man die Jahre der Weimarer Republik bislang so ausgespart hat. Weil das genau die Zeit ist, wo alles entsteht.
Fries: Für mich persönlich und wie auch für Charlotte (Charakter im Film) ist es Heimat. Der Ort an dem man groß geworden ist. Es ist die Vielschichtigkeit der Kulturen in jeglicher Hinsicht, die man in der Stadt ganz anders erlebt als auf dem Land. Berlin hat, auch wenn man andere Metropolen vergleicht, immer so etwas Spezielles.

Herr Bruch, Sie sind in München geboren? Haben in Wien das Max Reinhardt Seminar besucht. Haben Sie dort das schöne Zittern gelernt?
Bruch: Ja genau, da gab’s die großen Zitter-Kurse (Fries lacht laut).

Frau Fries, Sie sind seit Schimanksi 2006 mit 16 Jahren dem TV-Publikum ein Begriff. Ist Babylon Berlin mittlerweile für Sie das größte Projekt?
Liv Lisa Fries: Kann man bejahen. Obwohl es auch andere Projekte, wie zum Beispiel „Sie hat es verdient“ oder „Und morgen Mittag bin ich tot“, gab, auf die ich sehr stolz war. Aber wenn man die Messlatte nimmt, dann ist das wohl das Größte.

Herr Bruch, von Borries (Regisseur) hat mir gesagt, Sie wollten unbedingt die Rolle haben. Stimmt das?
Fries: Wirklich?
Bruch: Ja. Als ich von diesem Projekt gehört habe, habe ich angefangen, die Romanvorlage „Der nasse Fisch“ zu lesen. Das Buch habe ich richtig verschlungen. Und dann wollte ich unbedingt dabei sein. Als Gereon Rath.

Von Borries hat gesagt, er hat zwei  Romane von Kutscher gelesen. Wie viele haben Sie gelesen?
Bruch: Ich habe alle gelesen. Sechs sind jetzt draußen.
Fries: Ich habe keinen gelesen. Aber nicht aus Abneigung, sondern weil ich eine eigene Charlotte kreieren wollte. Die Charlotte Ritter in „Babylon Berlin“ ist anders als die in den Romanen, ohne aber ihren Kern zu verlieren oder verraten. (Findet Volker Kutscher übrigens auch persönlich.)


Wenn’s stimmt, dann haben die Dreharbeiten sieben Monate gedauert. Haben Sie parallel noch etwas anderes gedreht?

Bruch: Für alles andere ist man da blockiert. Ich habe fast jeden Tag gedreht. Da kann man nichts anderes machen.
Frau Fries, stimmt es, dass Sie eigentlich nie Serie wollten?
Fries: Ja. Das habe ich wirklich einmal so gesagt. Aber das mit der Serie hat sich in den letzten drei Jahren ja komplett geändert. Qualitativ und erzählerisch sind Serien ganz anders geworden.

Was macht mehr Spaß: Kino oder Fernsehen?
Bruch: Was wir hier gemacht haben, ist ein zwölf Stunden langer Kinofilm. In 16 Teilen a 45 Minuten. Aber das ist nur die Portionierung für den Konsumenten. Was das Drehen anbelangt, gab es keinen Unterschied. Der einzige Unterschied ist, dass die Figuren viel größere Bögen haben.

Fries: Generell ist schön, dass man bei einer Serie mehr Zeit hat. Keiner der drei Regisseure hat mich je zeitlich unter Druck gesetzt, sie haben sich die Zeit genommen, gemeinsam mit mir und allen anderen Beteiligten etwas zu entwickeln, selbst wenn es eng wurde.


Eine Frage zum Schluss: Was haben Sie eigentlich in Ihrer Kindheit ferngeschaut?
Fries: Ich habe Tour de France gesehen. Mit meinem Vater. Jan Ullrich und Lance Armstrong, das waren meine Helden.
Bruch: Ich habe „Pumuckl“ gesehen. Sehr viel. Und die „Sendung mit der Maus“. Und Ende!

Wenn die Sendung im TV läuft, finden Sie die Sendetermine hier!


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