Neu: planet e. pandemie & planet e. in der Mediathek

Zwei neue "planet e. pandemie"-Ausgaben sind für die Sonntage, 7. und 14. Juni 2020, 16.30 Uhr im ZDF geplant. Darin geht es um die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von globalen Lieferketten, etwa um die Auswirkungen auf die Textil- und Modebranche.

"planet e. pandemie", die sechsteilige Sonderausgabe der ZDF-Umwelt-Doku-Reihe, beleuchtet Auswirkungen und Hintergründe der Coronakrise.

In der vierten Folge am Sonntag, 24. Mai 2020, 16.30 Uhr, geht es um die Frage, wie die Umwelt vom Lockdown profitiert. Zwei weitere "planet e. pandemie"-Ausgaben blicken an den Sonntagen, 7. und 14. Juni 2020, 16.30 Uhr, im ZDF auf die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von globalen Lieferketten, unter anderem am Beispiel der Textil- und Modebranche.

In der dritten Folge von "planet e. pandemie" geht es am Sonntag, 17. Mai 2020, 16.30 Uhr um die Auswirkungen der Coronakrise und des damit verbundenen Shutdowns auf Natur und Tiere. In der Ausgabe am Sonntag, 24. Mai 2020, 16.30 Uhr, fragen die "planet e. pandemie"-Autoren, wie sich die Krise auf den Zustand von Umwelt und Klima auswirkt.

Die Welt steht still – die Natur kann sich erholen. Auf den ersten Blick hat der Lockdown positive Folgen für die Umwelt. Doch geht es der Tierwelt wirklich besser als vor der Coronakrise? Am Sonntag, 17. Mai 2020, 16.30 Uhr, beobachtet die dritte Folge von "planet e. pandemie" im ZDF, "Wie die Tierwelt sich verändert".

Die Tierwelt erlebt in der Coronakrise einen Wandel: Leere Zoos und Nationalparks, dafür volle Wälder. Was kommt den Tieren dabei wirklich zugute, und wo tauchen neue Probleme auf?

Die Nachfrage nach Fisch bei Verbrauchern ist eingebrochen. Was die Existenz vieler Fischer bedroht, ist eine gute Nachricht für die Fische, sagt Rainer Froese vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung: "Corona könnte das schaffen, was unsere Politiker nicht geschafft haben: ein Ende der Überfischung im Jahr 2020."

Der Serengeti-Nationalpark in Tansania ist ein beliebtes Reiseziel für Safari-Urlauber – so beliebt, dass die Natur des Parks durch die Masse an Touristen in Bedrängnis geriet. Derzeit herrscht auch dort Leere. Die Tiere haben dadurch die Möglichkeit, sich ungestörter zu bewegen. Allerdings nehmen Wilderei und das illegale Abholzen von Bäumen im Schutzgebiet zu, denn die Menschen vor Ort suchen nach einer Einnahmequelle. Zugleich fehlt dem Park Geld, um die dringend benötigten Ranger zu bezahlen. Christof Schenck von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt befürchtet, dass der Natur- und Tierschutz in Tansania und in vielen anderen Ländern durch die Coronakrise auf der Agenda ganz nach hinten rutscht.

Die Wälder in Deutschland sind in Coronazeiten so gut besucht wie nie. Förster Götz von Bülow macht sich Sorgen, dass die Tiere im Wald durch den Ansturm der Menschen während der Brutsaison nicht genügend Ruhe finden. Bei seinem Rundgang spricht er rücksichtslose Waldbesucher darauf an. Auf der anderen Seite scheinen viele Menschen ein neues Gefühl für die Natur zu entwickeln. Arnulf Köhncke, Experte für Wildtierhandel beim WWF, sieht etwa ein neu erwachtes Interesse am Artenschutz.

10. Mai 2020: 2. Folge: Das Coronavirus hat den Sprung vom Tier zum Menschen geschafft und hält die Welt in Atem. Doch welche Viren schlummern noch in exotischen Tieren? Und welche Gefahr birgt der Import der Tiere in deutsche Wohnzimmer? In der zweiten Folge von "planet e. pandemie" rückt am Sonntag, 10. Mai 2020, 16.30 Uhr im ZDF, der Handel mit exotischen Wildtieren in den Blick.

Exotische Wildtiere sind bunt, niedlich und gefährlich: Fast immer sind Frösche, Hörnchen oder Gürteltiere virenverseucht. Unter bestimmten Bedingungen dürfen viele Wildtiere ganz legal in privaten Haushalten in Deutschland gehalten werden. Artenschützer und Virologen fordern eine strengere Regulierung – zum einen, weil es seltene Arten bedroht, wenn mit ihnen Handel getrieben wird, zum anderen, weil exotische Tiere auch exotische Krankheiten ins heimische Wohnzimmer einschleppen können. So starben im Jahr 2015 drei Menschen in Sachsen-Anhalt, die privat exotische Hörnchen hielten. Als Grund für die tödliche Erkrankung konnte das Friedrich-Loeffler-Institut ein Virus ausfindig machen, das von den Tieren auf die Besitzer übertragen worden war. Ein Bündnis aus zwölf Tier- und Artenschutzverbänden fordert mittlerweile ein umfassendes und sofortiges Einfuhrverbot für lebende Wildtiere nach Deutschland – mit nur noch wenigen Ausnahmen.

Die ZDF-Umwelt-Doku-Reihe "planet e." hatte in der ersten "planet e. pandemie"-Sendung am 3. Mai 2020 über "die fieberhafte Suche nach dem Impfstoff" und am 10. Mai 2020 über den "Handel mit exotischen Wildtieren" berichtet – beide Dokus stehen in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Die ZDF-Umwelt-Doku-Reihe "planet e." wird für sechs Ausgaben zu "planet e. pandemie": Sechs Dokus bersichten hintergründig und intensiv über die Auswirkungen der Coronakrise.

Sie werden mit dem Zusatz "pandemie" gekennzeichnet, um den Zuschauerinnen und Zuschauern das Auffinden der Dokus mit Coronabezug zu erleichtern: "Wir wollen unsere Zuschauer über Aspekte der weltweiten Pandemie informieren, für die in der tagesaktuellen Berichterstattung keine oder zu wenig Zeit zur Verfügung steht", sagt ZDF-Umwelt-Redaktionsleiter Volker Angres.

Am Sonntag, 3. Mai 2020, 16.30 Uhr, startet die Pandemie-Reihe von "planet e." mit der Folge "Corona – Die fieberhafte Suche nach dem Impfstoff". Die Sendung beschreibt, wie sich weltweit über 70 Biotech-Firmen und universitäre Einrichtungen ein Wettrennen um den ersten verfügbaren Impfstoff gegen das Virus liefern. Auch wenn erste Tests an Menschen gerade begonnen haben, warnen Wissenschaftler vor übertriebener Schnelligkeit, da ein neuer Impfstoff immer auch Risiken mit sich bringt.

Am Sonntag, 10. Mai 2020, 16.30 Uhr im ZDF, zeigt die Folge "Virenalarm – Der Handel mit exotischen Wildtieren", welche Viren in exotischen Tieren schlummern und – ähnlich wie das Coronavirus – den Sprung vom Tier zum Menschen schaffen könnten. Tiger, Kobra, Fledermaus und Flughund – im Internet lassen sich lebende exotische Tiere aus aller Welt erwerben. Und unter bestimmten Bedingungen dürfen sie auch ganz legal in privaten Haushalten in Deutschland gehalten werden. Worüber viele sich jedoch keine Gedanken machen: Viele Tiere stammen aus der Wildnis und sind Träger zahlreicher Viren, Bakterien und Parasiten. Exotische Tiere können exotische Krankheiten ins heimische Wohnzimmer einschleppen und stellen eine Quelle auch für neue Virenerkrankungen dar.

In einer weiteren Folge am Sonntag, 17. Mai 2020, 16.30 Uhr, betrachtet "planet e. pandemie" die Auswirkungen der Krise und des damit verbundenen Shutdowns auf Natur und Tiere. In der Ausgabe am 24. Mai 2020, 16.30 Uhr, fragen die "planet e. pandemie"-Autoren, wie sich die Krise auf den Zustand von Umwelt und Klima auswirkt.

Zwei weitere "planet e. pandemie"-Ausgaben sind für Sonntag, 7., und Sonntag, 14. Juni 2020, 16.30 Uhr, im ZDF geplant. Darin geht es um die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von globalen Lieferketten, einmal dabei explizit am Beispiel der Auswirkungen auf die Textil- und Modebranche.

Die "planet e. pandemie"-Folgen sind in der Regel am Freitag vor dem Sendetermin vorab in der ZDFmediathek zu sehen.

„planet e.“? – immer sonntags um 16:30 Uhr im ZDF und danach in der Mediathek.

panet e. in der ZDF-Mediathek – Sendungen vorab und nach der TV-Ausstrahlung sehen!

Über planet e.

planet e. wird wöchentlich sonntags um 16.30 Uhr ausgestrahlt und ist ein Doku-Format zu Themen des Umwelt- und Naturschutzes, Trends der globalen Veränderung, Fragen der nachhaltigen Lebensgestaltung und einer ökologisch basierten zukünftigen Entwicklung. Die meist halbstündigen Produktionen kosten im Schnitt 66.000 Euro. Pro Jahr entstehen 35 bis 40 Folgen.

Logo der Sendung. Bild: ZDF
Logo der Sendung. Bild: ZDF
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