Erstausstrahlung für 12. Spreewaldkrimi – Die Reihe

Neues vom „Spreewald“ – im ZDF

TV-Premiere für den 12. Spreewaldkrimi - Zeit der Wölfe am Montag, 27. April 2020, 20.15 Uhr im ZDF.

Kriminalrat Krüger (Christian Redl) ist voller Selbstzweifel und zieht sich wie ein einsamer Wolf in den Wald zurück. So versucht Kommissar Fichte (Thorsten Merten) zunächst auf eigene Faust die Hintergründe von zwei tödlichen Unfällen aufzuklären, die vielleicht kein Zufall waren.

 12. ZDF-"Spreewaldkrimi": "Die Zeit der Wölfe".

Während Kommissar Krüger (Christian Redl) sich voller Selbstzweifel wie ein einsamer Wolf in den Spreewald zurückzieht, versucht Fichte (Thorsten Merten), auf eigene Faust die Hintergründe von zwei tödlichen Unfällen und dem Auftauchen einer Rockerbande aufzuklären:

Bei Waldarbeiten und bei einem Autounfall sterben kurz hintereinander zwei Menschen. Zufall? Fichte vermutet einen Zusammenhang mit der Rockerbande "Die Wölfe". Kommissar Krüger weigert sich, Fichte bei den Ermittlungen zu helfen, denn er steckt in einer tiefen Sinnkrise. Er hat seine kriminalistische Intuition verloren. Es kommt zum Bruch zwischen den beiden Ermittlern.

Während Fichte versucht, zusammen mit der ehrgeizigen Polizeianwärterin Luise Bohn (Alina Stiegler) die mysteriösen Todesfälle aufzuklären, zieht sich Krüger tief in den Wald zurück. Sein Einsiedlerdasein wird nur durch den Jäger Drilling (Bernhard Schütz) gestört. Der will einen eingewanderten Wolf, der Schafe in der Umgebung reißt, zur Strecke bringen. Krüger erkennt in dem einsamen Tier ein Sinnbild für die zunehmende Vereinsamung und Verrohung in der Gesellschaft und für sich selbst.

Wie die Toten miteinander in Verbindung stehen und was es mit dem anonymen Gönner auf sich hat, der im Spreewald Geld an soziale Einrichtungen verteilt, wird so lange ein Rätsel bleiben, bis Krüger und Fichte wieder einen Weg gefunden haben, Seite an Seite zu ermitteln.

"Tödliche Fastnacht": Drehstart für 13. ZDF-"Spreewaldkrimi"

Der 13. "Spreewaldkrimi" spielt in der fünften Jahreszeit: Der ZDF-Fernsehfilm der Woche mit dem Arbeitstitel "Spreewaldkrimi – Tödliche Fastnacht" wird noch bis 21. Februar 2020 in Brandenburg gedreht. Unter der Regie von Kai Wessel spielen neben der Stammbesetzung, zu der Christian Redl, Thorsten Merten und Claudia Geisler gehören, auch Ron Helbig, Matti Schmidt-Schaller, Marlene Tanczik, Enno Trebs und viele andere. Drehbuchautor ist, wie bisher bei allen "Spreewaldkrimis", Thomas Kirchner.

Lukas (Matti Schmidt-Schaller), ein aufstrebender Blogger, der inzwischen in Frankfurt am Main lebt, kehrt jedes Jahr zur Fastnachtszeit in seine alte Heimat im Spreewald zurück. Dort feiert er zusammen mit seiner alten Jugendclique in Masken und Kostümen und kommentiert alles für seine Follower im Internet. Am Morgen nach der großen Fastnachtsparty wird sein nackter Leichnam auf einem Acker gefunden. Alkohol und Drogen waren im Spiel. Ist sein Tod ein unglücklicher Unfall, wurde er ermordet, oder ist er in den Spreewald gekommen, um Selbstmord zu begehen?

Digitale und reale Spuren vermischen sich. Kommissar Fichte (Thorsten Merten) versucht sich mithilfe des jungen IT-Spezialisten, Anton Philipp (Ron Helbig), einen Zugang zur Welt des toten Bloggers zu verschaffen. Krüger (Christian Redl) dagegen ermittelt traditionell und hofft, dass seine Intuition im echten Leben wieder funktioniert und er mögliche Motive aus Liebe, Hass, Eifersucht oder Kränkung erkennt. Und er hadert damit, welchen negativen Einfluss Social Media auf das soziale Zusammenleben haben kann.

"Spreewaldkrimi – Tödliche Fastnacht" ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Aspekt Telefilm-Produktion GmbH. Produzent ist Wolfgang Esser. Die Redaktion im ZDF liegt bei Pit Rampelt. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Spreewaldkrimi – die Reihe: das war, das kommt!

Herbstzeit ist Spreewaldkrimizeit. Diese intensive Jahreszeit passt zu den intensiven Filmen dieser Reihe. In der wuchernden deutschen Krimilandschaft ragen die Spreewaldkrimis - von Kritikern, Juroren und einem hohen Zuschauerzuspruch attestiert - mit komplexen, geheimnisvoll-verrätselten Geschichten heraus. Besonderes Kennzeichen dieser, in der von Fließen und Wald geprägten Grenzregion gedrehten Filme, ist der verblüffend spielerische Umgang mit mäandernden Zeitebenen, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig und gleichwertig dramatisch durchdringen.

11. Spreewaldkrimi (2018)

Nadja Uhl kehrt für den elften ZDF-"Spreewaldkrimi" in der Rolle der Tanja Bartko zurück. Sie war die hochschwangere Frau, in die sich Kommissar Krüger (Christian Redl) im zweiten "Spreewaldkrimi" 2009 verliebte.

Tanja Bartko (Nadja Uhl) kehrt nach dem Tod ihres Vaters mit ihrem zehnjährigen Sohn Daniel (Elias Martini) sowie ihrem neuem Lebensgefährten Holger Bingel (Matthias Lier) in den Spreewald zurück. Auf dem geerbten Ufer-Grundstück wollen sie eine große Hotelanlage mit exklusivem Spa-Bereich errichten. Doch bei der Baugenehmigung gibt es Schwierigkeiten. Steckt hinter dem angeblichen Naturschutz nur blanker Neid und Missgunst? Dann wird Tanjas Anwalt (André Jung) tot an einem Wehr gefunden und ihr Lebensgefährte verschwindet. Es kommt zur Anklage gegen Tanja. Ausgerechnet Kommissar Krüger (Christian Redl), der sich vor Jahren bei einem anderen Fall in Tanja verliebt hatte, soll ihre Schuld beweisen. Zur Vorbereitung des Gerichtsverfahrens versuchen Krüger und sein Team zu rekonstruieren, was wirklich passiert ist.

10. Einsatz im „Spreewaldkrimi – Zwischen Tod und Leben“  (2017)

Im zehnten Spreewaldkrimi geht Kommissar Krügers (Christian Redl) Wohnwagen in Flammen auf und er selbst wird schwer verletzt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich für den ermittelnden Fichte (Thorsten Merten) als geplantes Attentat. Auch der Jubiläumskrimi dieser renommierten Reihe spielt mit Zeit- und Wahrnehmungsebenen: zwischen Leben und Tod begegnet Krüger sogar Personen aus früheren Krimifolgen.

9. Spreewaldkrimi: Spiel mit dem Tod (2017)

Im Hochwald stirbt ein junges Paar durch einen Sprengstoffanschlag. Die Ermittlungen von Kommissar Krüger (Christian Redl) führen zunächst in Richtung Ex-Freund Timo (Rick Okon). Der war zum Militäreinsatz in Afghanistan und leidet jetzt an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Krüger erinnert vieles bei diesem Fall an seine eigene Kindheit und an seinen Vater, der auch traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrte. Verdrängte Bilder werden wach...

Der 8. Spreewaldkrimi: „Die Sturmnacht“ (2015)

Der achte Spreewaldkrimi „Die Sturmnacht“ wurde im Oktober/November 2014 Jahres gedreht und setzt  die Tradition der herbstlichen Spreewaldpremieren im ZDF fort. Diese Tradition überhaupt ermöglicht hat vor allem und in erster Linie der Autor Thomas Kirchner, der - ziemlich einmalig - bisher alle Drehbücher dieser Reihe geschrieben hat. Er hat im archaischen Spreewald, dieser abgelegenen, atmosphärisch dichten Ost/West-Schnittstelle, eine Fundgrube für substanzielle Geschichten entdeckt und auch wieder "Die Sturmnacht" raffiniert und vielschichtig konstruiert.

Der 6. und 7. Spreewaldkrimi: „Die Tote im Weiher“ und „Mörderische Hitze“ (2015)

Im  Herbst 2015 wurde der siebte „Die Tote im Weiher“ gezeigt und der sechste, „Mörderische Hitze“ erhielt im Oktober 2014 in sechs Kategorien den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehenund wurde im November zum Fernsehfilmfestival in Baden-Baden eingeladen. Und bei dem in dieser Form letztmalig verliehenen Deutschen Fernsehpreis wurde der Hauptdarsteller Roeland Wiesnekker ausgezeichnet.

  • 5. Feuerengel (2013)
  • 4. Eine tödliche Legende (2012)
  • 3. Die Tränen der Fische (2011)
  • 2. Der Tote im Spreewald (2010)
  • 1. Das Geheimnis im Moor (2006)

Wie alles begann: Der erste Spreewaldkrimi

Der erste Spreewaldkrimi „Das Geheimnis im Moor“ hatte im Herbst 2006 Premiere im ZDF. Die aufgrund des großen Erfolges bei Publikum und Presse darauf folgenden Spreewaldkrimis wurden überwiegend im Herbst im ZDF erstausgestrahlt.

Über das „Spreewald-Team“

Für die Zuschauer stehen die Schauspieler für die Marke "Spreewaldkrimi" im Vordergrund: Christian Redl, längst seines "Hammermörder"-Images entledigt, entwickelt seinen Kommissar Krüger zu einem geheimnisumwitterten, männlichen Charakter mit verletzter Seele und Tiefgang.

Neben den beiden Frauen im Ermittler-Team, vom ersten Film an dabei Claudia Geisler und später dazugekommen Rike Schäffer, gewinnt der wunderbar wandlungsfähige Torsten Merten als Fichte mehr und mehr an schillernder Kontur. In der "Sturmnacht" sind aus dem wiederum stimmigen Schauspielerensemble (Casting: Simone Bär) diesmal zwei Frauen und ein 'alter Haudegen' hervorzuheben: Luise Heyer ist der so attraktive wie authentische und emotionale Mittelpunkt der Filmstudenten, die mit ihrem Nix-Projekt ein länger zurückliegendes Verbrechen samt einer großen Lebenslüge aufdecken und eine neue Tragödie heraufbeschwören. Malina Ebert als polnische Putzfrau zeigt überzeugend unangestrengt und realistisch, dass eine Reinigungskraft auch intelligent und schlagfertig Polizisten Paroli bieten kann. Volkmar Kleinert als kauziger, pensionierter Kommissar ist ein beeindruckendes Pendant zu Redls Charakterkopf Krüger.

Diese Tragödie zwischen alten und jungen Menschen in der schaurigen Sumpflandschaft, basierend auf der sorbischen Sage vom unheimlichen Wassermann Nix, hat diesmal Christoph Stark inszeniert, virtuos und effektvoll mit Elementen des Horrorfilms und einem traurig-schönen Schluss. Beim nicht hoch genug einzuschätzenden Schnitt hat sich der Cutter Manuel Reidinger besonders kreativ eingebracht. Für seine starken Bilder hat Kameramann Frank Blau bei der Premiere der "Sturmnacht" beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen im Juni eine "Besondere Auszeichnung" der Jury erhalten.

Kommissar Krüger (Christian Redl). Bild: Sender / Oliver Vaccaro
Kommissar Krüger (Christian Redl). Bild: Sender / Oliver Vaccaro
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