Was bringt DOK 1 im Februar und März? Themen, Sendetermine

Ab 27. Februar 2020: Dok 1 - Start des Fünfteilers „Auf zum Mars“.  Settele übersiedelt Österreich - alle Folgen im Überblick. Talk 1 im Anschluss zu „Die Corona Angst“.

Fünfteilige „Dok 1“-Reihe mit Hanno Settele ab 27. Februar in ORF 1

Friedlich, blühend, neutral und von allen geschätzt – so soll die erste Marskolonie sein. Welches Land, wenn nicht Österreich, sollte also dafür Modell stehen? Altbundespräsident Heinz Fischer (dargestellt von Christoph Grissemann), so die fiktive Annahme, bekommt von der UNO den Auftrag, Österreich fit für den Mars zu machen. Hanno Settele ist sein Mann für die Marsmission. Auf einer Reise durch das Land muss er herausfinden: Was macht Österreich aus? Was ist unverzichtbar für uns und was überkommenes Klischee? Schnitzel? Walzer? Hochkultur? Sozialpartnerschaft? Nach „Der Kurier des Kaisers – Bundesland for sale“ rückt Hanno Settele wieder aus, um ab 27. Februar, jeweils am Donnerstag um 20.15 Uhr in ORF 1, in fünf wöchentlichen Folgen das aktuelle Österreich zu porträtieren.
Wie Herr und Frau Österreicher ticken, was ihnen wichtig ist, was sie gut können, was sie brauchen oder was sie gar nicht auf die Reihe bekommen: Das alles sind Fragen, die Hanno Settele mit seinen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern – darunter viele heimische Promis – erörtert. Das Publikum bekommt auf Setteles Tour durch das Land seriöse Zahlen, Daten und Fakten auf unterhaltsame Weise geliefert, zum Beispiel:

Brauchen wir wirklich Berge? In Österreich gibt es immerhin 3.225 – oder sind es nicht vielmehr unsere 419 Täler, auf die es ankommt? Wie wir zur rot-weiß- roten Flagge gekommen sind und worauf es bei Fahnen ankommt. Wo wird Politik gemacht – am Stammtisch in den 42.000 gastronomischen Betrieben oder im Gemeinderat? Österreicherinnen und Österreicher sind Vereinsmeier – 58 Prozent sind irgendwo Mitglied. Österreich ist Weltmeister im Schnapsbrennen! Settele erfährt, warum die Österreicher/innen die geborenen Diplomaten sind und wie der österreichische Schmäh zustande kam. Was macht der Österreicher / die Österreicherin in der Freizeit? 700.000 Stunden sind es bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren. Es sind daher nicht zufällig Österreicher/innen, die eines der beliebtesten und meistverkauften Brettspiele der ganzen Welt erfunden haben: Activity. Settele spricht mit dem österreichischen Schneepapst und Erfinder der Schneekanone, erklärt, wie wir zum Eiswein gekommen sind und wie der Amtsschimmel sogar die Freizeit steuerlich regelt.

Es ist die kleine satirische Rahmenhandlung der Marskolonialisierung, die es Hanno Settele erlaubt, ernsthafte und spannende Antworten auf eine unmögliche Frage zu bekommen: Es geht dabei nicht darum, Österreich zu optimieren oder neu zu erfinden, sondern vielmehr das Saatgut für ein zweites Österreich einzusammeln, das ebenso blüht und gedeiht wie hier unten auf der guten alten Erde.

Dabei geht es durchaus ans Eingemachte: Ob den Österreicherinnen und Österreichern der Fußballplatz wichtiger ist oder die Kirche, ob uns als vermeintlicher Kulturnation Kitsch oder Kunst näher ist (namentlich – ein Schiele oder doch lieber eine Schneekugel?). Das und vieles mehr verrät der von Wahlsonntagen bestens bekannte Meinungsforscher Christoph Hofinger vom SORA Institut. Seine für diese Serie beauftragte Studie birgt einige Überraschungen!
Was muss also mit auf den Mars, damit die Kolonie so gut funktioniert wie Österreich? Diese zentrale Frage beantworten unter anderen Alexandra Meissnitzer, Franz Viehböck, Christian Rainer, Richard Lugner, Alexander Kumptner, Gexi Tostmann, Günther Lainer, Katharina Straßer, Kim Sohyi, Kristina Sprenger, Matthias Strolz, Marina Hörmanseder, Petra Frey, Thomas Morgenstern, Toni Faber und Vea Kaiser. Nebenbei erfährt das Publikum von Astronomen und Physikern einiges über die realen Lebensbedingungen am Mars.

Nehmen wir die heißgeliebten Fenstertage mit? Das Marsjahr ist ja doppelt so lang. Fix dabei am Weg ins All sind wohl die Orden – denn ohne Ehren, Titel und Würden sind wir’s nicht. Ein Besuch beim Hersteller aller österreichischen Orden. Nehmen wir die Sozialpartnerschaft mit auf den Mars? Expertenregierung oder Koalition? Kommen die Pfuscher mit? 59 Prozent aller Österreicher akzeptieren Schwarzarbeit und sehen diese als Kavaliersdelikt an: Settele enthüllt die schwärzesten Branchen. Brauchen wir mehr Akademiker/innen oder mehr Handwerker/innen? Gibt es eine Pendlerpauschale für den Mars – Österreich ist mit 47.000 verschiedenen Förderungen immerhin Weltmeister! Aber was definiert das typisch österreichische Lebensgefühl, und was müssen wir mitnehmen auf den Mars, damit es für Generationen bewahrt bleibt?

„Talk 1“ zu „Die Corona-Angst – Wie gut sind wir für eine Epidemie gerüstet?“ am 27. Februar um 21.05 Uhr in ORF 1

Wien (OTS) - Das Coronavirus hat Österreich erreicht. Erste Verdachtsfälle haben sich bestätigt, erste Quarantänemaßnahmen wurden gesetzt. Politik und Behörden arbeiten auf Hochtouren an sämtlichen Sicherheitsvorkehrungen, entwickeln laufend Krisenszenarien, um für den Fall einer weiteren Verbreitung des Virus in Österreich gerüstet zu sein. Ziel ist es, mit verschiedenen Maßnahmen das Virus so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten, mögliche Erkrankte gesundheitlich optimal zu versorgen und die Bevölkerung ausreichend zu informieren. Wie also sind wir gerüstet? Welche Maßnahmen könnten auf uns zukommen? Wie funktionieren sie und was würden sie für uns im Alltag bedeuten? Wie gehen Menschen, die bereits in abgeriegelten Orten – etwa in Italien – unter Quarantäne stehen, mit der Situation um? Was bedeutet die derzeitige Situation für geplante Reisen? Wie groß ist die Gefahr für uns wirklich und wo geht es eher um die gefühlte Angst als um die wirkliche Bedrohung? Zum Thema „Die Corona-Angst – Wie gut sind wir für eine Epidemie gerüstet?“ begrüßt Lisa Gadenstätter zu „Talk 1“ am Donnerstag, dem 27. Februar 2020, um 21.05 Uhr in ORF 1.

Zu Gast sind:

Gerald Gartlehner, Arzt, klinischer Epidemiologe, berät die WHO ins Sachen Coronavirus Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums Monika Stickler, psychosozialer Dienst, Rotes Kreuz Daniela Aigner, Touristin in Venedig

Auf zum Mars! Settele übersiedelt Österreich – Einzelne Folgeninhalte

Folge 1: „Das Wichtigste zuerst“ (27. Februar, 20.15 Uhr, ORF 1)
In der ersten Sendung geht es um das nackte Überleben und unverhandelbare Fixstarter: Brauchen wir wirklich Berge? In Österreich gibt es immerhin 3.225 – oder sind es nicht vielmehr die 419 Täler, auf die es ankommt? Ein Lokalaugenschein am Stausee Kaprun: Wie tun wir mit dem Wasser? Und was muss auf die Flagge? Wie wir zu rot-weiß-rot gekommen sind und worauf es bei Fahnen ankommt. Nehmen wir die heißgeliebten Fenstertage mit? Das Mars-Jahr ist doppelt so lang. Bargeld oder Karte – wie bezahlt der Österreicher / die Österreicherin am liebsten und warum? Und die für echte Österreicher allerwichtigste Frage: Was gibt’s am Mars zu essen?

Folge 2: „Die österreichische Lösung“ (5. März, 20.15 Uhr, ORF 1)
Nachdem die Grundversorgung geklärt ist, wenden wir uns in der zweiten Sendung der Ordnungsstruktur zu: Wer soll das Sagen haben? Österreich hat ja mit allem Erfahrung, von Monarchie über Diktatur bis zur Demokratie. Fix dabei sind wohl die Orden, denn ohne Ehren, Titel und Würden sind wir’s nicht. Ein Besuch beim Hersteller aller österreichischen Orden. Nehmen wir die Sozialpartnerschaft mit auf den Mars? Expertenregierung oder Koalition? Stammtisch oder Gemeinderat? Wir haben derzeit immerhin 42.000 gastronomische Betriebe in Österreich. Die Abstimmung unter den irdischen Österreichern ist für so manche Überraschung gut.

Folge 3: „Wir Österreicher“ (12. März, 20.15 Uhr, ORF 1)
Wie setzt sich die österreichische Gesellschaft zusammen? Welche Werte halten wir Österreicher/innen hoch und auf was pfeifen wir? Müssen wir Pfuscher mitnehmen? 59 Prozent aller Österreicher/innen akzeptieren Schwarzarbeit und sehen diese als Kavaliersdelikt an. Settele enthüllt die schwärzesten Branchen. Brauchen wir mehr Akademiker/innen oder mehr Handwerker/innen? Gibt es eine Pendlerpauschale für den Mars – Österreich ist mit 47.000 verschiedenen Förderungen immerhin Weltmeister! Österreicher sind Vereinsmeier – 58 Prpzent sind irgendwo Mitglied. Der erste Marsverein sollte also gleich von vornherein mit. So richtig brenzlig wird es bei der Frage nach dem typischen österreichischen Haustier: Ist es die Katze oder der Hund?

Folge 4: „Das österreichische Lebensgefühl“ (19. März, 20.15 Uhr, ORF 1)
Der Österreicher / die Österreicherin ist Genießer/in – für diese Erkenntnis braucht man keine Studie. Zum Beispiel sind wir die Weltmeister im Schnapsbrennen! Aber was definiert das typisch österreichische Lebensgefühl, und was müssen wir mitnehmen auf den Mars, damit es für Generationen bewahrt bleibt? Settele erfährt, warum die Österreicher/innen die geborenen Diplomaten sind und wie der österreichische Schmäh zustande kam. Aber was wären wir ohne das Sudern? Stehen wir auf das Neujahrskonzert genauso wie die Chinesen oder ist uns eigentlich das Donauinselfest lieber? Und: Brauchen wir nicht einen Quoten-Deutschen mit zum Ärgern und wenn ja: welchen?


Folge 5: „Spielen wie die Österreicher“ (26. März, 20.15 Uhr, ORF 1)
Die Österreicher/innen gelten im Vergleich als fleißige Nation, aber die Aussicht auf Freizeit ist wohl in Wahrheit der Motor. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren hat der Österreicher / die Österreicherin immerhin 700.000 Stunden Freizeit. Settele spricht mit dem österreichischen Schneepapst, erfährt, wie wir zum Eiswein gekommen sind und wie der Amtsschimmel die Freizeit steuerlich regelt. Es sind übrigens nicht zufällig Österreicher, die eines der beliebtesten und meistverkauften Brettspiele der ganzen Welt erfunden haben: Activity. Was die Österreicher so in ihren Kellern treiben, welche Weltmeisterschaften Österreich gewinnt und welche Rekorde gehalten werden, welches Buch in Österreich noch beliebter ist als der IKEA-Katalog und was wir nun in den letzten fünf Wochen alles für die Mars-Reise gepackt haben, erfährt das Publikum in der letzten Folge.

 

Hanno Settele. Bild: Sender / ORF / Thomas Ramstorfer
Hanno Settele. Bild: Sender / ORF / Thomas Ramstorfer