Der süße Brei Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm

Sa, 30.11.  |  13:45-15:13  |  ZDF
Untertitel/VT Hörfilm/AD  Märchenfilm, Deutschland 2018 Länge: 88 Min.

Der süße Brei: Sa, 30.11.  |  13:45-15:13  |  ZDF

Sturm und Dürre haben die Ernte vernichtet. Die Menschen hungern. Hoffnung macht ihnen nur der Glaube an einen magischen Topf, der süßen Brei kocht. Doch keiner weiß, wo der zu finden ist.

Eine geheimnisvolle Waldfrau weist Jola – der Einzigen, die sich nicht in ihr Schicksal ergeben will – den Weg. Doch der Weg zur Wiedererlangung des zerbrochenen Topfes ist steinig. Jola muss schwere Prüfungen bestehen und sich der Gier übler Gesellen erwehren.

Mit Wehmut erinnern sich die Menschen an einen Topf, der ihnen einst süßen Brei im Überfluss spendete. Doch der Topf, so heißt es in einem Lied, sei zerschlagen und seine Teile in alle Winde zerstreut. Das Mädchen Jola glaubt nicht an solche Geschichten. Bei ihrer verzweifelten Suche nach Nahrung für die Mutter und für ihre Geschwister begegnet sie allerdings einer geheimnisvollen Waldfrau, die ihr den magischen Topf verspricht, wenn sie Mut, Barmherzigkeit und Klugheit besitzt.

Jola macht sich auf den Weg, die Scherben zu finden. Schnell schließt sich ihr ein junger Mann namens Veit an, der hilfsbereit wirkt, tatsächlich aber ein Getriebener ist: Veit hat Schulden, wird von üblen Geldeintreibern verfolgt und von seinem Bruder, dem alles andere als brüderlich handelnden Graf Ruben, erpresst. Der zauberische Topf wäre eine Beute, die Veit schnell seiner Sorgen entheben würde. Doch durch die gemeinsam überwundenen Gefahren entsteht Zuneigung zwischen Jola und Veit. Erfolgreich setzen sie sich gegen die gierigen Geldeintreiber und den Grafen zur Wehr und fügen den Topf wieder zusammen. Endlich können sich die Hungernden wieder satt essen.

"Der süße Brei" ist eine Verfilmung eines bekannten Grimmschen Märchens innerhalb der Reihe "Märchenperlen". Gedreht wurde unter anderem im Freilichtmuseum Bleiberg, in und um Burg Kriebstein und im Sachsenforst.



Darsteller:
Svenja Jung (Jola)
Roland Wolf (Ruben von Hammerlitz)
Merlin Rose (Veit von Hammerlitz)
Stipe Erceg (Schwarzrabe)
Martin Winkelmann (Nase)
Lars Rudolph (Balduin)
Maria Mägdefrau (Waldfrau Moira)
Christina Große (Jolas Mutter)
Marko Dyrlich (Hauptmann)
Stephanie Lexer (Nebelfrau)
Mariella Aumann (Hedwig)
Luna Krüger (Ida)
Udo Kroschwald (Kerkermeister)
Martin Bertram (Soldat)
Günter Schanzmann (Dorfältester)
Kamera: Bernd Fischer
Schnitt: Wiebke Henrich
Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Anja Kömmerling
Musik: Mathias Rehfeldt

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