Expedition Sternenhimmel

So, 10.11.  |  5:15-6:05  |  ServusTV
Dokumentarfilm, Deutschland 2017 Länge: 46 Min.

Einzigartige Reisen in die Nacht: fünf Astro-Fotografen, fünf Erdteile, faszinierende Landschaften und Himmelsbilder.

Fünf der besten Astrofotografen der Welt werden porträtiert: John Goldsmith ist im Australischen Outback auf der Suche nach den Sternenbildern der Aborigines. Auf der winterlichen Ice-Road sucht Yuichi Takasaka nach den Polarlichtern Nordkanadas. Babak Tafreshi streift durch die Atacama-Wüste und die chilenische Hochebene. Bernd Pröschold geht auf die Suche nach absoluter Dunkelheit ins winterliche Norwegen. Und „Schattenjäger“ Gernot Meiser und seine Partnerin Pascale Demy suchen den perfekten Platz, um die totale Sonnenfinsternis in Indonesien aufzunehmen.

Rheinpanorama Köln im Februar – Strichspurbelichtung über den Verlauf einer knappen Stunde. Bild: Sender / Bernd Pröschold
Rheinpanorama Köln im Februar – Strichspurbelichtung über den Verlauf einer knappen Stunde. Bild: Sender / Bernd Pröschold

Expedition Sternenhimmel: So, 10.11.  |  5:15-6:05  |  ServusTV

Der Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt er die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in Szene. Babak ist ein absoluter Meister seines Faches. Seine Bilder schaffen einen magischen Dialog zwischen Himmel und Erde.

Babak reist in die Atacama-Wüste in den Norden Chiles. Sie gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen.

Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – einem Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat. Von dort geht es weiter zur La Silla Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen. Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region: an vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt.

Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig.

Seit Anbeginn der Zeit blicken wir Menschen zum Sternenhimmel auf. Doch unsere Zivilisation hat ihre eigenen Lichter hervorgebracht, hinter denen die Gestirne zunehmend verblassen.

Die Doku-Reihe begleitet fünf der besten Sternenfotografen der Welt auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln unseres Planeten. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es auf fünf Kontinenten zu magischen Bildern eines sternenübersäten Nachthimmels, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben.

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