Im Netz der Camorra

Nach dem Erfolg des Zweiteilers „Im Netz der Camorra“ zeigt ServusTV am 8. Dezember 2022 die Fortsetzung des hochkarätigen TV-Thrillers.

Unter der Regie von Rick Ostermann („Das Netz – Spiel am Abgrund“) versammelt sich ein starkes Schauspiel-Ensemble vor der Kamera. An der Seite von Publikumsliebling Tobias Moretti schlüpft seine Tochter Antonia erneut in die Rolle der Laura, für die sie heuer als Neuentdeckung mit der Romy ausgezeichnet wurde. Harald Windisch und Gerti Drassl komplettieren den heimischen Star-Cast. Neben idyllischen Landschaften rund um Bozen führt der Film dabei auch über imposante Steilküsten der Toskana bis an den Hafen von Neapel.

Starbesetzter TV-Event-Zweiteiler von Andreas Prochaska „Im Netz der Camorra“ mit Tobias und Tochter Antonia Moretti in der Mediathek von ServusTV. Mit UT und AD.

Winzer Matteo lebt glücklich mit seiner Familie in Südtirol. Als sein Jugendfreund Nino plötzlich auftaucht, gerät seine Welt ins Wanken. Denn mit Nino komme.

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Winzer Matteo (Tobias Moretti) lebt mit seiner Frau Stefania (Ursina Lardi) und der gemeinsamen Tochter Laura (Antonia Moretti) ein bürgerliches Leben inmitten der Weinberge Südtirols. Die Familie ist bekannt für ihren guten Wein, im Dorf schätzt man sie. Eines Tages taucht Nino Sorrentino (Fabrizio Romagnoli) auf ihrem Weingut auf, scheinbar ein alter Bekannter von Matteo. Doch Nino ist mehr als nur ein Weggefährte aus Matteos Kindheitstagen – er ist Teil Matteos dunkler Vergangenheit, die in Neapel seinen Ursprung nahm und die er vor vielen Jahren hinter sich gelassen hat. Zur selben Zeit erschüttert ein bizarrer Vorfall das idyllische Leben in der Gegend: Die junge Frau Akua Mbaye (Precious Sanusi) wird in den Weinbergen angeschossen aufgefunden. Als ihr die Ärzte eine Kugel aus der Schulter entfernen, übernimmt der Carabiniere Adrin Erlacher (Harald Windisch) die Ermittlungen. Dezernatsleiterin Christina Melauer (Melika Foroutan) will den Fall zu den Akten legen. Doch für Erlacher häufen sich die Indizien, dass die Täter aus ihrem Dorf kommen. Der mürrische Gesetzeshüter ermittelt auf eigene Faust und plötzlich rückt Winzer Matteo ins Visier der Ermittlungen.

Tobias Moretti steht zum ersten Mal gemeinsam mit seiner Tochter Antonia Moretti vor der Kamera. „(...)Als Regisseur Andreas Prochaska mit dem Projekt kam, hat er auch sie gecastet. Letztendlich hat sie die Rolle bekommen. Und dann war ich überrascht, in welche dramatische Höhe sich das beim Dreh entwickelt hat. Weit höher als das Selbstverständnis zwischen einem Kind und einem Vater. Das ging weit über dieses Selbstverständnis hinaus. Das war schon sehr spannend“, sagt Tobias Moretti dazu. Und über seine Filmfigur: „Alle dramatisch interessanten Figuren haben eine Achillesferse. In dem Falle ist es aber nicht nur Matteo, sondern auch die Geschichte. Er hat seine Vergangenheit ausgeklammert. Und das stellt sich natürlich später als seine Achillesferse heraus. Die Klippe auf der die Figur steht. Der dramatische Impuls der Geschichte. Weil die Fallhöhe dadurch größer wird. Deshalb ist es so wichtig, wie wir ihn zu Beginn kennenlernen. Einen Menschen, der alles hat, was einen sympathischen, liebevollen Menschen ausmacht. Man glaubt nicht, wozu dieser Mann fähig ist.“

Das hochkarätige Ensemble vervollständigen Ursina Lardi, Melika Foroutan, Harald Windisch, Katia Fellin und der italienische Schauspieler Fabrizio Romagnoli. Inszeniert werden die Filme von Andreas Prochaska, der neben Ben Braeunlich auch für die Drehbücher verantwortlich zeichnet. Diese beruhen auf einer Vorlage von Max Gruber. Die Bildgestaltung übernimmt der österreichische Kameramann Thomas Kiennast. Gedreht wurde in Südtirol, Kitzbühel, Wien und Umgebung.

Im Netz der Camorra: Enzo Alto (Nicolas Orzella), Fabricia Bianchi (Tea Falco), M. Matteo DeCanin (Tobias Moretti), Rivaldo Fernadi (Max Malatesta). Bild: Sender / ServusTV / Good friends Filmproduktions GmbH / Hubert Mican
Im Netz der Camorra: Enzo Alto (Nicolas Orzella), Fabricia Bianchi (Tea Falco), M. Matteo DeCanin (Tobias Moretti), Rivaldo Fernadi (Max Malatesta). Bild: Sender / ServusTV / Good friends Filmproduktions GmbH / Hubert Mican