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SUMMARY:"Menschenbilder" auf Ö1
DESCRIPTION:Die Wirklichkeit ist der Test der Theorie. Ob man das als Motto über Eva Grabherrs Lebenslauf stellen könnte? Mit der von ihr mitbegründeten Projektstelle „okay. zusammen leben“ hat sie im Bereich Migration und Integration richtungweisende Aktivitäten gesetzt, begleitet von wissenschaftlicher Forschung – und deren Ergebnisse wiederum in Praxis umgesetzt.Geboren in Höchst am Bodensee, ging Eva Grabherr zum Studium der Geschichte und Judaistik nach Innsbruck und Wien. Darauf folgt ab 1990 die praktische Aufgabe, in der Villa Heimann-Rosenthal im Vorarlberger Hohenems das heutige Jüdische Museum mit aufzubauen. Sieben Jahre Fortsetzung der wissenschaftlichen Tätigkeit: ein PhD-Studium am University College London, danach akademische Wanderjahre in Wien, London, Innsbruck, Graz und München, Forschungen zur Museologie, zur österreichischen Geschichte und Politik der Gegenwart.2001 ertönt abermals der Ruf zurück ins heimatliche Lände. Früher als in anderen Regionen sind in Vorarlberg so genannte Gastarbeiter angekommen, dann ihre Familien. Es gilt, rund um das spannungsgeladene Thema Migration eine neue und neuartige Einrichtung zu schaffen: einen Ort des Wissens, aber auch der Aktivität. Eva Grabherr gründet und leitet bis heute „okay. zusammen leben". Für ihre Tätigkeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Kurt Schubert-Gedächtnispreis für interreligiöse Verständigung, dem Aga Khan Award for Architecture und dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2024."In der Welt zu sein, Welt erfassen zu wollen – und zu wissen, es kommt auf das Handeln im Kleinen an“, so beschreibt Eva Grabherr das Spannungsfeld, das ihre Arbeit bestimmt.
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