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SUMMARY:"Spielräume Spezial" auf Ö1
DESCRIPTION:Im Mai 1969 veröffentlichte die US-amerikanische Soul-Funk-Band The Winstons den Song „Color Him Father“. Die Single wurde ein großer (aber auch ihr einziger) Hit, erreichte Platz 7 der „Billboard Hot 100“ und Richard Lewis Spencer, Sänger, Saxofonist und Komponist des Stücks, wurde sogar mit einen Grammy Award als „R&B Songwriter of the Year“ ausgezeichnet.Rückblickend betrachtet ist es allerdings Schlagzeuger Gregory C. Coleman, der noch viel mehr einen Grammy verdient hätte, nämlich für sein Solo auf der B-Seite der Single. Die füllten The Wintons damals mit einer rasch aus dem Ärmel geschüttelten Instrumentalnummer, die sie „Amen, Brother“ nannten. Auch sie stammte aus der Feder von Spencer, doch es war Gregory Coleman, der damit – nichts ahnend und zeitlebens unbedankt – Musikgeschichte geschrieben hat. Seine vier Takte Schlagzeugsolo in „Amen, Brother“ haben sich verselbstständigt und ein Eigenleben entwickelt, nachdem sie von DJs geklaut worden waren. Zunächst als Breakbeat im Hip-Hop verwendet, wurden sie später auch zu einer der Grundzutaten der Musikstile Drum ’n’ Bass und Jungle und haben so jahrzehntelang in Form von Samples weitergewirkt.
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