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SUMMARY:"Am Puls – Gesundheit und Medizin" auf Ö1
DESCRIPTION:Schule, Macht, AngstDie Schultüte in Händen, als Zeichen des Überganges in eine neue Lebensphase, voll Neugier und Vorfreude – so starten zahlreiche Taferlklassler ihre schulische Laufbahn. Doch bereits im Verlauf der ersten Schuljahre nimmt diese anfängliche Euphorie oft ab, während zugleich schulbezogener Stress und Ängste zunehmen. Rückzug, Niedergeschlagenheit oder körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfweh können erste Anzeichen sein. Die Schulbank drückt oft auf Körper und Seele und nicht jedes Kind mit Schulproblemen zeigt das gleiche Bild.Laut den „Mental Health Days“, einem österreichweiten Präventionsprogramm zur Förderung der mentalen Gesundheit, zeigte sich in einer 2025 an 14.000 Schülerinnen und Schülern durchgeführten Umfrage, dass fast jedes zweite Kind Schule als belastend empfindet:Leistungsdruck und Perfektionsanspruch stehen dabei ganz oben auf der Stressliste. Und auch wenn Rohrstab und Scheitelknien der Vergangenheit angehören, leiden viele Kinder unter einem nach wie vor stark kritisierten Schulsystem, das krank zu machen scheint. Bei der Schulangst stehen schulische Herausforderungen durch Überforderung, soziale Konflikte oder Mobbing im Mittelpunkt. Von einer sogenannten Schulphobie spricht man, wenn Kinder aufgrund familiärer Probleme oder Trennungsängsten nicht in die Schule gehen wollen. Die Kinder- und Jugendberatungshotline „Rat auf Draht“ verzeichnet seit 2025 einen Anstieg von Angstberatungen um rund 30 Prozent, auch eine steigende Zahl an „Schulverweigerern“, vor allem bei Teenagern. Der Druck im Schulalltag macht sich auch bei Pädagoginnen und Pädagogen bemerkbar: Immer mehr Lehrkräfte kämpfen mit psychischen Belastungen.Ronny Tekal untersucht anlässlich des bevorstehenden Schulstarts, wie man mit Ängsten, Phobien oder auch Schulverweigerung umgeht und wie eine „artgerechte Schulhaltung“ für Lehrende und Lernende aussehen kann. Zu Gast: Karoline WekerleKlinische- und Gesundheitspsychologin, Kinderpsychologin, Pädagogin, WienKrankmachende SchulängsteSchwierigkeiten im Schulalltag, Ängste oder soziale Probleme können sich auch körperlich niederschlagen. Wir haben bei einer Kinderärztin nachgefragt, bei welchen Beschwerden es sich lohnt, genauer hinzusehen.  Interviewpartnerin: Marlies HaslingerKinderärztinGruppenpraxis Doctopus, 1130 Wien Entkräftete Lehrkräfte „Denn der Umstand ist bekannt, zuviel Schule macht dich krank!“ wusste schon Falco, der 1982 in seinem Hit „Nie mehr Schule“ seine eigene, wenig ruhmreiche Schulkarriere verarbeitete, die er mit 16 Jahren beendete. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass auch Lehrkräfte unter dem Schulsystem leiden. Im Rahmen der „Mental Health Days“ wurden 2.514 Lehrkräfte an 91 Schulen in acht Bundesländern befragt. Die Ergebnisse zeigen: Jede zweite Person im Schulbetrieb hat  bereits psychotherapeutische oder psychologische Unterstützung in Anspruch genommen. Norbert Peter hat mit dem Schuldirektor Michel Fleck über die zunehmende Belastung der Pädagoginnen und Pädagogen und die Notwendigkeit des Ausbaus schulpsychologischer Beratung gesprochen.Interviewpartner:Michel FleckDirektor der WMS/RG/ORG Anton-Krieger-Gasse 1230 WienNachhilfe in medizinischer Terminologie und AusspracheWenn wir schon bei der Schule sind: Man lernt nie aus. Wer medizinische Begriffe hört, versteht meist nur Latein. Dabei macht auch Altgriechisch einen guten Teil des Vokabulars aus – und auch das ist vielen nicht unbedingt geläufig. So kommt es immer wieder zu einer fehlerhaften Verwendung und einer vielfältig falschen Aussprache von Fachausdrücken: vom „Peniscillin“ über das „Infiszieren“ und einer Therapie mit „Antibiotikums“ im dritten „Stadion“ einer Krankheit.In der Am Puls Schule zeigt der Chefsprecher des ORF, Haimo Godler, als qualifizierte Lehrkraft, Auswege aus dem Sprachenwirrwarr.     Rubrik „Eine Frage noch""Wie sollte ich mich auf ein Gespräch mit Arzt oder Ärztin vorbereiten?"Die Antwort gibt Gerhard JelinekLeiter der Wiener Pflege- und Patient:innenanwaltschaftEin Beitrag von Norbert Peter.
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