BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.tvbutler.at/
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:Europe/Vienna
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
X-LIC-LOCATION:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:43633663@tvbutler.at
DTSTAMP:20260814T002330
SUMMARY:"360° Reportage" auf ARTE
DESCRIPTION:Ihre Erscheinung wirkt wie ein Spuk: imposante Gestalten, vollkommen in wuchtige Ziegen-Felle gehüllt, stumm, gesichtslos, unheimlich. Auf einmal springen sie auf, kreisen um die eigene Achse, breiten die Arme aus, schwingen und federn, in einem sich steigernden Rhythmus. Die langen Tierhaare peitschen durch die Luft. Der Klang von massiven Glocken verschmilzt zu einem hypnotischen Geläut. "Kukeri" heißt das heidnische Ritual. Zu jedem Jahresanfang erwacht es neu. Und in letzter Zeit erlebt Kukeri sogar eine Renaissance, zunehmend in der jungen Generation.
Auch immer mehr Frauen wie Margaretha zieht das ursprünglich männerdominierte Ritual an. Ihr Vater hat der jungen Frau die Verantwortung übertragen, die Kukeri-Tradition in der Familie fortzuführen. Wiederum versucht sie, Mädchen wie die achtjährige Michi dafür zu begeistern. 
Und junge, ins Ausland ausgewanderte Männer wie Todor kommen jeden Winter in die Rhodopen-Berge zurück, um während des Surwa-Fests die bösen Geister aus ihrem Dorf zu vertreiben und Gutes zu beschwören. Für sie alle bedeutet Kukeri weitaus mehr als Tradition. Das Ritual aus vorchristlicher Zeit ist Bestandteil ihrer heutigen Identität.
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20260905T093500
DTEND:20260905T103000
END:VEVENT
END:VCALENDAR