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SUMMARY:"Die Drei von der Müllabfuhr - Zu gut für die Tonne" auf RBB
DESCRIPTION:Bei „Käpt’n“ Werner liegen die Nerven blank: „Seine“ Gabi hat ihren redseligen Neffen Tim vorübergehend bei ihm einquartiert. Als der Student einen fremden ‚Streuner‘ anschleppt, ist Werners Geduldsfaden auch bei der Arbeit hauchdünn. Ohnehin schlecht gelaunt, trifft er auf der Mülltour auf den Wachmann eines Supermarkts, der sich gerade einen Lebensmittelretter brutal vorknöpfen will. Das lässt Werner natürlich nicht zu und greift seinerseits ein, so dass der Aktivist entkommen kann. Werner glaubt, den Maskierten erkannt zu haben: Es ist Tim! Zu seinem Erstaunen gerät jedoch kurz darauf der „Käpt´n“ selbst wegen angeblicher Körperverletzung in die Bredouille. Während die Juristin der Stadtreinigung einen Skandal vermeiden möchte, versucht der Security-Unternehmer Herr Kramer nun erst recht, ein Exempel zu statuieren. Unterdessen sorgt ein Neuzugang für Unruhe bei der „Mülle“: Durch den Transmann Peter kommen Themen auf, die in der Truppe bisher keine Rolle spielten. Dass etwas mit seinem Kollegen Ralle nicht stimmt, merkt Werner zunächst nicht. Tarik hingegen lüftet sein Geheimnis und spürt, wie sehr der bedrückte Müllwerker die Unterstützung seiner Freunde braucht.
Viel „Zu gut für die Tonne“ ist der allergrößte Teil an Lebensmitteln, die in Deutschland tagtäglich in Unmengen vernichtet werden. Kein Wunder, dass auch „Die Drei von der Müllabfuhr“ reichlich Sympathie für Menschen haben, die die weggeworfenen Nahrungsmittel aus den Supermarktabfällen retten wollen. Dass jedoch das „Containern“ trotz guter Absicht als schwerer Diebstahl gilt und zu harten Strafen führen kann, erfährt Uwe Ochsenknecht alias Käpt’n Träsch auf die harte Tour. Um einen Aktivisten zu decken, der zu Unrecht in ernste Probleme gerät, handelt er sich handfesten Ärger ein. Regisseur und Kameramann Hagen Bogdanski („Das Leben der Anderen“, „Victoria, die junge Königin“, „Der Medicus“) verfilmte mit Empathie das Drehbuch von Gernot Gricksch („Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“, „791 km“), das auf unterhaltsame und lebensnahe Weise die Absurditäten der Wegwerfgesellschaft aufspießt.
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