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SUMMARY:"Am Puls – Gesundheit und Medizin" auf Ö1
DESCRIPTION:Licht- und Schattenseiten der Smart-NannyAufmerksamkeitsprobleme, Sprachentwicklungsstörungen, motorische Auffälligkeiten, bis hin zu Symptomen, die an Autismus erinnern: All dies können Folgen von frühzeitiger und unkontrollierter Nutzung sozialer und digitaler Medien im frühen Lebensalter sein. Die Kinderärztin Arnika Thiede von den Barmherzigen Brüdern Linz weist auf rezente Studiendaten hin, die für sich sprechen: 60% der 1- bis 2-Jährigen verbringen regelmäßig Zeit vor Bildschirmen, 40% der 2- bis 3-Jährigen können ein Handyspiel bedienen, 50% finden den Weg zu „YouTube“ alleine. Aus dem digitalen Medienkonsum im Kleinkindesalter können breite Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten resultieren: Die Palette reicht von funktionellen Veränderungen des Gehirns über einen veränderten Neurotransmitter-Stoffwechsel bis zu konkreten Auswirkungen auf die sprachlich-kommunikative Entwicklung, das Sozial- und Spielverhalten sowie den körperlich-motorischen Bereich.In immer mehr EU-Ländern nehmen daher konkrete Pläne rund um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche Fahrt auf: Für soziale Netzwerke soll es künftig eine Altersgrenze von 13 Jahren geben. Die EU-Kommission will nach dem Sommer einen Vorschlag präsentieren.  In Österreich möchte man mit einem Gesetzesentwurf noch früher dran sein, um bereits Anfang 2027 mit der  technischen Umsetzung zu beginnen. Auch wenn die junge „Generation Alpha“ bereits jetzt den erwachsenen Gesetzgebern ein paar digitale Schritte voraus ist und jedwede Zugangsbeschränkung mit Leichtigkeit umgeht.Maria Harmer spricht mit ihren Gästinnen über physische und psychische Auswirkungen von früher, übermäßiger Social-Media-Nutzung im Kindesalter, aber auch über Tipps zur Mediennutzung, die auch tatsächlich praxistauglich sind. Zu Gast: Arnika Thiede, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde mit dem Schwerpunkt Neuro- und Sozialpädiatrie, Krankenhaus Barmherzige Brüder, LinzBarbara Buchegger, Medienpädagogin bei Saferinternet.at (Portal mit Infos für alle Zielgruppen rund um die sichere und verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche)ARA Flugrettung in Bild und TonEtwa 2.300 Mal pro Jahr heben die Crews der drei Hubschrauber der ARA Flugrettung von den Kärntner Stützpunkten Nassfeld und Fresach ab und versorgen Menschen in Notlagen. Jeder Patient, jede Patientin ein Schicksal, das auch die Profis nicht unberührt lässt. Ein Medienteam der Österreichischen Gesellschaft für Notfall und Katastrophenmedizin (ÖNK) begleitete die Einsätze und schuf mit „Menschen, Geschichten, Emotionen“, eine Dokumentation, die hinter die Kulissen und ins Cockpit der Luftrettung blickt. Die Filmpremiere ist am 29. Juli. Lukian Guttenbrunner hat den Streifen bereits im Vorfeld angesehen. Am 29. Juli 2026  findet im Wiener Kino „Cine Center“ um 16:00 die Premiere statt, bei der auch Mitglieder des ARA-Flugrettungsteams vor Ort sein werden. Karten sind über die Emailadresse adrian.bolnberger@oenk erhältlich. Die ersten, die sich unter ampuls@orf.at dazu melden, erhalten 2 mal 2 Freikarten. Rubrik „Eine Frage noch"Was kann ich bei einem eingewachsenen Fußnagel tun? Die erfahrene Podologin Silvia Habacht-Linsberger gibt Antwort.Interview von Norbert Peter
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