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SUMMARY:"Intermezzo – Künstlerinnen und Künstler im Gespräch" auf Ö1
DESCRIPTION:Die Skulpturen von Rainer Prohaska sind oft begehbar und benutzbar, es sind Räume, vom Teehaus, über einen Stadtbogen bis zum Donauschiff. Mit der MS Fusion entwickelte Prohaska mit seinem Team einen selbstgebauten Trimaran, der jährlich von Linz bis nach Sulina am Schwarzen Meer gefahren ist und als Artist-in-Residence-Atelier diente. Oft wird dabei modulhaft mit Materialien aus der Bau- oder Transportbranche gearbeitet. Planungs- und Konstruktionsprozess fließen ineinander.Nicht nur durch die Wiederverwendung von Materialien will Rainer Prohaska zum Transformationsprozess zu einer umweltverträglichen Zukunft beitragen, auch strukturell ist er aktiv: An der Akademie der Bildenden Künste hat Prohaska ein Forschungszentrum für Nachhaltigkeit in den Künsten mitbegründet; die Organisation Futurama Lab entwickelt ökologisch und sozial nachhaltige Kulturprojekte. Im „Intermezzo“-Gespräch mit Anna Soucek berichtet Rainer Prohaska über seine künstlerische Forschung und die Reproduzierbarkeit seiner skulpturalen Räume und er erklärt, wieso er Materialien lieber in einem Nachtzugabteil nach Rom transportiert, als grönländische Eisberge nach Paris zu schiffen.
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