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A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn

Do, 05.10.  |  20:10-22:30  |  SF2
Untertitel/VT Dolby Digital  Spielfilm (Drama), USA 2001

TOPFILM! Vier Oscars und vier weitere Nominierungen. Vier Golden Globes für die reale Lebensgeschichte des hochbegabten Mathematikers John Forbes Nash. Russell Crowe ist das Genie und der Wahnsinnnige. Jennifer Connelly seine Frau Alicia, und Ron Howard der Mann, der die Fäden zog.

A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn: Do, 05.10.  |  20:10-22:30  |  SF2

Der geniale junge Mathematiker John Forbes Nash steht im Zenit seiner wissenschaftlichen Karriere, als er an paranoider Schizophrenie erkrankt. Glanzrolle für Russell Crowe.

Als Wissenschaftler hat der geniale junge Mathematikprofessor John Forbes Nash eine Traumkarriere vor sich. In Alicia hat er die Frau seines Lebens gefunden. Aber Karriere und Ehe geraten in eine Krise, als eine psychische Erkrankung mehr und mehr von ihm Besitz ergreift. In einer Mischung aus Psychodrama und Spionagethriller erzählt Regisseur Ron Howard die bewegende Geschichte eines Mannes zwischen Genie und Wahnsinn. Nur ein Jahr nach seinem Oscar-Erfolg «Gladiator» zeigte Russell Crowe in dem vielfach preisgekrönten Film «A Beautiful Mind» erneut eine Spitzenleistung.

1947: Der Neuankömmling und geniale Mathematiker John Forbes Nash (Russell Crowe) gilt auf dem Campus der Elite-Universität Princeton als selbstverliebter Sonderling. Er meidet die täglichen Zusammenkünfte, die Konversation mit den Kollegen und sogar die Vorlesungen. Stattdessen brütet er wie ein Besessener über Zahlen und Formeln, die er oft auch auf Wände und Fenster kritzelt. Nur selten kann ihn sein lebenslustiger Zimmergenosse Charles (Paul Bettany) zum Ausgehen animieren. Der Konkurrenzkampf unter den Studenten ist brutal, und seine Klassenkameraden würden Nash nur zu gerne scheitern sehen. Trotzdem sind sie es, die Nash ungewollt zu seinem Durchbruch verhelfen. Bei einem seiner seltenen Kneipenbesuche ist es eine typische Ausgehsituation - drei Männer kämpfen um die Aufmerksamkeit einer Blondine -, die Nash zu einer mathematischen Entdeckung inspiriert.

Bereits 1953 ist Nash Professor und Institutsleiter. Bei einer Vorlesung verliebt er sich in die hübsche Studentin Alicia (Jennifer Connelly). Kurz nach der Heirat aber bekommt das häusliche Glück der beiden Risse. Nash wird vom geheimnisvollen Agenten William Parcher (Ed Harris) kontaktiert. Im Auftrag des Pentagon muss er Zeitschriften und Zeitungen nach Codes der Russen absuchen. Durch Parcher gerät Nash in ein undurchschaubares Dickicht von Staatsgeheimnissen und Spionage. Nach und nach setzt der Auftrag Nash immer mehr unter Druck. Bei einem Mathematikerkongress kommt es zum Eklat. Nash wird vom Nervenarzt Doktor Rosen (Christopher Plummer) in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. Die Diagnose lautet auf paranoide Schizophrenie.

Mit insgesamt acht Nominationen und vier Oscars wurde Ron Howards Film über den Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash Junior 2002 zum Abräumer bei den Oscars. «A Beautiful Mind» gewann in den Kategorien Bester Film, Bester Regisseur und Bestes adaptiertes Drehbuch. Der nominierte Hauptdarsteller Russell Crowe wurde zwar von Denzel Washington («Training Day») ausgestochen, dafür konnte die bis dahin relativ unbekannte Jennifer Connelly als Alicia die begehrte Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin nach Hause tragen. Für Sylvia Nasar, Autorin der Buchvorlage, war Nashs Ehefrau auch eine entscheidende Inspirationsquelle. «Ohne Alicia hätte Nash nie überlebt. Für mich war sie die Heldin des Buches und ist auch die Heldin des Films.»


Darsteller:
Mit Russell Crowe (John Nash), Ed Harris (Parcher), Jennifer Connelly (Alicia Nash), Christopher Plummer (Dr. Rosen), Paul Bettany (Charles), Adam Goldberg (Sol)
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Musik: James Horner
Kamera: Roger Deakins

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