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August Schmölzer im TVButler-Talk


Ein Geheimnis im Dorf. Steirisch – und kein Himbeersaft. Chef-Gedankler und Top-Schauspieler August Schmölzer im TVButler Interview über Humanes, Flüchtlinge, Schilcher, Sauvignon Blanc und das Zudrehen bei den letzten beiden Karten beim Schnapsen!

Gustl58 – oder der Geist des August Schmölzer!

August Schmölzer hat sich selbst als familärer Totschläger und Prügelvater in die Geschichte rund um ein steirisches Dorf geschrieben – siehe auch Programm-Tipp. Nach -zig, -zig Rollen ist der sympathische Steirer sehr sozial engagiert und hat mit dem TVButler folgendes Gespräch geführt:

Der TVButler eröffnet einen barrierenfreien Zugang für Menschen mit Defiziten …
August Schmölzer: Das ist super, schauen Sie auch rein bei mir, bei gustl58

Gehen wir es langsam an, wie wird der neue Schilcher?
Wahrscheinlich einer der besten, den es je gegeben haben. Wir haben selbst keinen Schlicher, sondern einen Sauvignon Blanc. Der ist heuer der Jungfernwein, also vier Jahre alt, und wir haben einen Weinbauern, der das ganz, ganz toll macht.

Und übrigens, ganz ohne Werbung … hier zu beziehen:

Weinhof Klug,
Hochgrail
8511 Weststeiermark


Haben Sie Kontakt zu Franz Buchrieser (Ex-Kottan-Darsteller), der ja auch als Landwirt fast um die Ecke wohnt?
Bin leider mit ihm fast nicht in Kontakt, ganz selten nur, er ist ein wunderbarer Schauspieler. Ich schätze ihn sehr.

Was hat Sie gereizt an der „Dorf“-Story?
Es ist die Geschichte, die ich entwickelt habe. Und die so erfolgreich war, dass es eine zweite Geschichte gab, die Ende März 2016 gezeigt wird – und die bereits eine dritte Folge zur Folge hat. Die Treibjagd. Und für mich war es ganz wichtig, dass die Konstanze (Breitebner) das so wunderbar ins Drehbuch gegossen hat, und der Keglevic als Regisseur, der dies so einzigartig verfilmt hat.

Ihre weiteren beruflichen Pläne?
Erstellen des dritten Teils. Im Juli fertig. Zweitens, Lebenspartnerin und ich haben eine Stiftung in St. Stefan ob Stanz ins Leben gerufen, die wird mit unter uns sehr viel abverlangen, was genau, kann und will ich noch nicht sagen. Aber wenn das hinhaut, dann bin ich glücklich – und dann werden Sie auch sicher davon hören.

Warum engagieren Sie sich für den humanitären Bereich?
Der humanitäre Bereich war für mich von Anfang an immer dabei. Es hat immer alles mit Menschlichkeit zu tun!

Ihre Meinung zur Frage der Füchtlings-Situation?
Ich finde, dass beides (Österreich und Deutschland) kein gangbarer Weg ist. Ich kann die Leute nicht reinholen und sie hier zu Sündenböcken machen. Und ich kann sie auch nicht draußen lassen und plötzlich den Standpunkt vertreten, wir haben eh immer zugemacht …

Also wie kann's weitergehen?
Ich glaube, es müsste mehr Ruhe reinkommen. Manche müssten mehr den Mund halten und mehr denken. Und wenn Sie etwas mit dem Denken zusammengebracht haben, dann handeln. Viel zu viele Entscheidungsträger lassen sich zu schnell und zu sehr auf Druck von den Medien zu Entscheidungen drängen. Und das geht nicht in der Politik. Es ist politisch entstanden und muss so auch politisch gelöst werden.

Schaffen wir das?
Ja, ich bin überzeugt wir schaffen das. Wir brauchen den mündigen Bürger dazu, der sagt, moment wir müssen human denken und weil der mündige Politiker über kurz oder lang die Oberhand gewinnen wird. Es reden zu viele Köche über dieses brisante Thema mit, und wie wir wissen, zu viele Köche verderben den Brei. Und: Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das schaffen. Und wenn wir das nicht schaffen wird das eine unvorstellbare Katastrophe, über dessen Ausmaß wir uns noch gar nicht bewusst sind.

Es muss nicht immer die große Bühne sein …

Wird in St. Stefan ob Stainz – dort, wo Sie herkommen – noch geschnapst.
Ja, ja, ich bin ein ganz gefürchteter Schnapser, weil ich schlecht spiele und deshalb die ganz guten Spieler nicht damit rechnen können, was ich wirklich spiele. Ein guter Spieler weiß, womit er rechnen kann mit dem anderen. Aber wenn man über den Häfen spielt, dann kann er nicht rechnen, was der andere denkt. Dann verliert der schon manchmal den Kopf – und dann gewinne ich.

Und kann man bei der letzten Karte zudrehen?

Ja.



Ich hoffe, ich war mit meiner Fragerei nicht zu dumm?

Nein.

August Schmölzer in „Geheimnis im Dorf". Sender/ORF
August Schmölzer in „Geheimnis im Dorf". Sender/ORF


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