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SUMMARY:"Die Tricks von McDonald's und Burger King" auf Das Erste
DESCRIPTION:Manipulative Bestellterminals, irreführende Portionsgrößen und bedenkliche Inhaltsstoffe 
Bei Fast Food gibt es oft nur zwei Lager: Die einen schwören auf McDonald's, die anderen auf Burger King. Für viele ist die Wahl fast schon eine Glaubensfrage: Geschmack, Preis und Qualität scheinen klar entschieden. Doch wie viel davon ist persönliche Präferenz und wie viel gezielte Steuerung der Fast-Food-Giganten? 

McDonald's und Burger King beherrschen nicht nur das Fast-Food-Geschäft, sondern auch die Kunst der psychologischen Verführung. Beide Konzerne setzen gezielt auf das sogenannte Lebensphasen-Konzept: Wer als Kind positive Erfahrungen mit einem Restaurantbesuch verbindet, etwa durch das Happy Meal, Spielzeug oder die Burger-King-Krone, bleibt der Marke häufig bis ins Erwachsenenalter treu. 
Rund 32 Prozent der Deutschen essen mindestens einmal im Monat bei McDonald's, etwa 14 Prozent bei Burger King. Rund ein Viertel des Umsatzes erwirtschaften McDonald's und Burger King inzwischen über ihre Apps: mit personalisierten Angeboten, Standortdaten und ausgefeilter Datenanalyse. Doch wer profitiert eigentlich davon? Können Kunden mit den Apps wirklich sparen, oder werden sie eher zu häufigeren Besuchen verleitet?

An den Self-Service-Terminals wird der Kunde routinemäßig gefragt, ob er einzeln oder als Menü bestellen möchte. Die beworbene Ersparnis klingt verlockend, bei McDonald's zwischen 23 und 30 Prozent. Doch bereits die Produktpräsentation auf den digitalen Displays nutzt psychologische Mechanismen: Beim sogenannten Ankerprinzip lassen prominent platzierte teure Produkte die übrigen automatisch günstiger erscheinen, sodass das tatsächliche Preis-Leistungs-Verhältnis kaum noch hinterfragt wird. 

Neurowissenschaftliche Methoden wie EEG-Messungen und Eyetracking belegen, wie gezielt das Gehirn dabei beeinflusst wird. Methoden, die Fast-Food-Konzerne selbst für ihre Displaygestaltung nutzen. Seit Einführung der SB-Terminals ist der Umsatz von McDonald's um 15 Prozent gestiegen.

Um „gesünder“ daherzukommen, werben beide Konzerne zunehmend mit vermeintlich gesünderen Fast-Food-Alternativen. Doch ein Blick auf die Nährwerte ernüchtert. Oft haben diese Varianten sogar mehr Kalorien als klassische Burger. Und in neuen hippen Getränken steckt oft unerwartet viel Zucker. Ein neu beworbener Energydrink mit der Aufschrift „Zero" enthält trotzdem 16 Gramm Zucker, denn das „Zero" bezieht sich lediglich auf den Energydrink-Anteil, nicht auf den zuckerhaltigen Sirup.

Was regelmäßiger Fast-Food-Konsum körperlich bewirkt, machte ein Selbstversuch mit einem Kanu-Olympiasieger messbar sichtbar: Nach zwei Wochen täglichem Fast-Food-Verzehr wurden deutliche gesundheitliche Veränderungen festgestellt.

Eine Spurensuche hinter den Kulissen der Burgerkonzerne: Anna Planken und Jo Hiller sowie ein Redaktionsteam des NDR decken auf, mit welchen Methoden McDonald’s und Burger King arbeiten, um Konsumenten zu beeinflussen – und welche Folgen das für die Gesundheit und den Geldbeutel hat.
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