BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.tvbutler.at/
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:Europe/Vienna
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
X-LIC-LOCATION:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:43897545@tvbutler.at
DTSTAMP:20261023T001227
SUMMARY:"Vorgestellt" auf Ö1
DESCRIPTION:Requiem: Seit seiner Gründung zählt das belgische Vokalensemble Vox Luminis unter seinem Gründer Lionel Meunier zu den herausragenden Besetzungen im Bereich der Alten Musik. Auf einer CD präsentiert das mehrfach ausgezeichnete Ensemble jetzt die beiden Requiem-Vertonungen von Orlando di Lasso: zwei ganz unterschiedliche Werke. Die vierstimmige „Missa pro defunctis“, 1577 in Paris veröffentlicht, existiert zugleich in einer Augsburger Handschrift für tiefere Stimmen (eine Quinte tiefer notiert), ergänzt um ein „Dies irae“, das in der Druckfassung fehlt. Vielleicht trifft dieser deutsche Druck aus dem Jahr 1575 nicht ganz die Intention des Komponisten aber es sorgt auf diesem Album für Abwechslung und zwei grundsätzlich verschiedene Hörerfahrungen. Das später entstandene fünfstimmige Requiem erschien 1589, nur wenige Jahre vor dem Tod des Komponisten. Lionel Meunier und Vox Luminis stellen beide Werke einander gegenüber und arbeiten dabei die unterschiedlichen Klangwelten heraus: hier die dunklere, konzentrierte Färbung der tiefen Stimmen (der Bass glänzt mit einem profunden großen C), dort die größere Helligkeit und Weite der fünfstimmigen Anlage. Das Ensemble verbindet präzise Intonation, transparente Stimmführung und klare Textverständlichkeit mit sorgfältig modellierten musikalischen Linien. So entsteht eine Aufnahme, die die spirituelle Tiefe und die klangliche Raffinesse von Lassus’ Requiem-Vertonungen gleichermaßen erfahrbar macht.Von der Renaissance führt der Weg zum Album „Lamenting Earth“, das die Beziehung zwischen Mensch und Natur in Liedern aus mehreren Jahrhunderten beleuchtet. Der US-amerikanische Tenor Nicholas Phan gestaltet gemeinsam mit der Pianistin Myra Huang und dem Jasper String Quartet ein Album, das romantische Liedkunst, Musik des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kompositionen miteinander verbindet. Schuberts Lieder entfalten Bilder von Wasser, Stille und Einsamkeit, während Vaughan Williams’ „On Wenlock Edge“ persönliche Erfahrungen in größere Natur- und Zeiträume einbettet. Der emotionale Höhepunkt des Albums ist der titelgebende Liederzyklus „Lamenting Earth“ der kanadischen Komponistin Vivian Fungs: ein Zyklus, der Gedichte Claire Wahmanholms mit Reaktionen junger Menschen auf die Klimakrise verbindet. Die Mischung aus Lied, Quartettklang und zeitgenössischer Reflexion macht dieses Programm zu einer eindringlichen musikalischen Auseinandersetzung mit den Problemen des Klimawandels.
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20261102T113000
DTEND:20261102T120000
END:VEVENT
END:VCALENDAR