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SUMMARY:"Mein Körper. Meine Limits: Wo liegen unsere Grenzen?" auf WDR
DESCRIPTION:Der menschliche Körper ist eine "Hochleistungsmaschine" - anpassungsfähig, widerstandsfähig und erstaunlich leistungsfähig. Seit jeher versucht der Mensch an seine Limits zu gehen, Grenzen auszuloten. Um zu überleben. Um zu lernen. Oder aus purem Spaß. Manchmal scheint es so, als hätte der menschliche Körper keine Grenzen, als gäbe es nur eine Richtung: weiter und mehr.

Aber wie belastbar ist der menschliche Körper wirklich? Wo liegen seine Grenzen? Und: Was passiert, wenn wir sie überschreiten? Abenteurer und Outdoorsportler Stefan Santifaller hat in seiner Jugend die körperlichen Grenzen als Leistungssportler so sehr herausgefordert, dass er schwer krank wurde. In solchen Situationen kommt das Gehirn ins Spiel: Die körperliche Grenzerfahrung kann den Menschen auch ganz schnell an seine mentalen Limits bringen, was bei Stefan Santifaller geschehen ist und ihn zu einer Neuorientierung gezwungen hat.

Manchmal können wir die Limits aber auch gar nicht beeinflussen - wir kommen unfreiwillig an unsere Grenzen, Schicksalsschläge bremsen uns aus. Markus Rehm hat in seiner Jugend durch einen Unfall seinen Unterschenkel verloren, ist aber heute Para-Weitspringer und Weltmeister in seiner Disziplin. Er musste auf schmerzlichste Weise erfahren, wie endgültig physische Limits sein können und wie viel Energie es sowohl physisch als auch psychisch kostet, eine neue Richtung einzuschlagen, um unüberwindbare Grenzen zu umgehen.

Unsere Limits können aber auch sehr viel alltäglicher daherkommen, z.B. in Form von Schmerzen: Claudia Lemberger leidet seit vielen Jahren unter Nackenverspannungen und fühlt sich in ihrem alltäglichen Leben limitiert - sogar der Schulterblick im Auto ist für sie eine Herausforderung. Mit Neuroathletik-Coach Lars Lienhard versucht sie, ihr Gehirn "neu zu programmieren" und die Schmerzen in den Griff zu bekommen, um ein normales Leben führen zu können.
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