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SUMMARY:"Ambiente – von der Kunst des Reisens" auf Ö1
DESCRIPTION:Des Königs lauter Garten – Real Jardín Botánico in MadridStille wird man im königlichen botanischen Garten inmitten von Madrid nur schwer finden, befindet er sich doch direkt an der stark befahrenen Prachtstraße Paseo del Prado. Dafür gibt es alte Baumriesen, Pflanzen aus Europa, Amerika und dem Pazifischen Raum sowie eine beeindruckende Bonsaisammlung zu bewundern. Der 1755 gegründete Garten ist terrassenförmig angelegt und beherbergt neben rund 5.000 Pflanzenarten ein Ensemble aus Statuen und Springbrunnen. Außerdem ist er eine Forschungseinrichtung des Consejo Superior de Investigaciones Cientificas (CSIC). Für Ambiente unternahm Margit Atzler einen Rundgang durch den Real Jardín Botanico, und zwar gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Botanischen Gartens.Walk of Peace – Grenzgänge in der slowenisch-italienischen Grenzregion Über den Gebirgskamm des Kolovrat verläuft die italienisch-slowenische Grenze. Von dem zwischen 800 und 1.150 Meter hohen Bergrücken reicht der Blick über die friaulische Tiefebene bis zur Bucht von Monfalcone, über das Tal der Soca und zu den Gipfeln der Julischen Alpen. Das Gebiet ist vor allem auf slowenischer Seite eine beliebte Destination internationaler Outdoor-Touristen, doch vor 111 Jahren war der Ausblick vom Kolovrat nicht aus touristischen, sondern aus strategischen Gründen wichtig: Das italienische Heer befestigte die Anhöhen, die ein natürliches Bollwerk hoch über der Isonzo-Front bildeten, die hier von 1915 bis 1917 verlief. Die italienischen Stellungen und Schützengräben des Ersten Weltkriegs kann man heute noch besichtigen, sie bilden einen Teil des über 500 Kilometer langen „Walk of Peace“, einer Weitwanderroute, die vom Stilfser Joch entlang der ehemaligen Frontlinie bis nach Triest führt. Ein Rundgang entlang aktueller und historischer Grenz-, Bruch- und Verbindungslinien zwischen Italien und Slowenien von Georg Renöckl.Auf den Spuren Bram Stokers in Cruden Bay „Als ich den Ort das erste Mal sah, habe ich mich in ihn verliebt. Im nächsten Jahr kam ich wieder, und im nächsten, und im nächsten …“ So Bram Stoker, Autor des Horrorklassikers „Dracula“, über Cruden Bay. Der Ort befindet sich etwa 50 Busminuten bzw. 42 Kilometer nördlich von Aberdeen. Bram Stoker war über viele Jahre ein gern gesehener Urlaubsgast, der dort nicht nur Erholung von seiner regulären Arbeit als Theatermanager in London, sondern auch Inspiration für seine Romane fand. Zu Stokers Zeit, Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts, hieß Cruden Bay allerdings noch Port Erroll. Julia Reuter hat sich auf die Spuren Bram Stokers in Cruden Bay gemacht und dabei unter anderem New Slains Castle besichtigt, das auf einer Klippe über der Nordsee thront.
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