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SUMMARY:"In Concert" auf Ö1
DESCRIPTION:In der Nacht von 6. auf 7. November 2008 verwandelte die Pianistin, Organistin, Komponistin, Sängerin und freie Improvisatorin Amina Claudine Myers die Stiegl-Brauwelt in einen spirituellen Kraftort. Ihre Night-Session beim 13. Salzburger Jazzherbst verband Black Gospel, Soul und Blues mit der Ästhetik der Avantgarde. Es war ein künstlerisches Glaubensbekenntnis, das sie mit ihrem Trio RaDu (Oluwu ben Judah) Williams (E-Bass) und Reggie Nicholson (Schlagzeug) auf die Bühne brachte. Im Mittelpunkt des Abends standen dabei Stücke ihrer Alben aus den 1980er Jahren: Von „Salutes Bessie Smith“, „Jumping in the Sugar Bowl“ bis zu „Amina“ und „In Touch“. Amina Claudine Myers verlautbarte dazu im Programmhefttext: „Blues und Gospel prägen all meine Musik. Ich spüre aber den afrikanischen Impuls in allem, was aus mir herauskommt."Myers besticht mit ihrer musikalischen Vielseitigkeit, diese reicht von traditionellen Einflüssen wie Spiritual, Black Gospel, Jazz bis hin zu "extended forms“. Den Begriff – einen offenen, Grenzen überschreitenden Ansatz für Komposition und Improvisation – hat sie von Pianist Muhal Richard Abrams übernommen, ihrem „Spiritual brother“ (wie sie in einem Interview mit der „New York Times“ verkündete) aus der Zeit bei der AACM (Association for the Advancement of Creative Musicians) in Chicago, der sie 1966 beitrat. Amina Claudine Myers zählte damit zu den wichtigen Mitgliedern der ersten Welle dieses 1965 gegründeten afroamerikanischen Kollektivs, das die Voraussetzungen für experimentelles Musikmachen neu definierte, indem es Komposition und Improvisation auf einzigartige Weise miteinander verband.
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