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SUMMARY:"Radiokolleg" auf Ö1
DESCRIPTION:Stress ist nicht grundsätzlich schädlich – im Gegenteil: Akuter Stress setzt den Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft und kann das Herz-Kreislauf-System kurzfristig sogar trainieren. Problematisch wird es, wenn der Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft bleibt. Doch wie genau wirkt sich chronischer Stress auf das Herz aus? Und welche Rolle spielen dabei psychische Belastungen?Die dritte Folge von „Unter Druck“ widmet sich dem komplexen Zusammenspiel von Herz und Psyche. Wir untersuchen, wie anhaltender Stress dem Herzen und dem Kreislauf schaden kann und warum psychosoziale Faktoren wie beruflicher Stress, Sorgen oder ein Ungleichgewicht zwischen Anstrengung und Anerkennung eigenständige Risikofaktoren darstellen können.Ereignisse wie Herzinfarkte oder eine Herzoperation können das Vertrauen in den eigenen Körper erschüttern und dazu führen, dass sich viele Menschen nicht mehr zutrauen, den eigenen Körper zu belasten. Die Psychokardiologie verbindet deshalb kardiologische Rehabilitation mit psychotherapeutischer Begleitung – und hilft Patient:innen dabei, Schritt für Schritt wieder Vertrauen in ihren Körper und in körperliche Belastung zu entwickeln.Herzgesundheit lässt sich nicht allein über Blutdruck, Cholesterin und Bewegung verstehen. Körperliche und psychische Prozesse beeinflussen sich gegenseitig – und manchmal beginnt die Prävention damit, die eigenen Belastungen überhaupt wahrzunehmen und anzusprechen.Interviewpartner:innen:Kardiologe Reinhard LenzGesundheitspsychologin Claudia TraunmüllerEx-Skispringer Gregor SchlierenzauerMusikerin Ina RegenGestaltung: Sandra Herbsthofer
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