BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.tvbutler.at/
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:Europe/Vienna
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
X-LIC-LOCATION:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:43734744@tvbutler.at
DTSTAMP:20260911T234917
SUMMARY:"Die Aydins in Almanya Eine deutsch-türkische Familiengeschichte" auf ZDF
DESCRIPTION:<p>Sabri Aydin war einer der ersten türkischen Gastarbeiter, die 1961 nach Deutschland kamen. Seine Geschichte ist typisch für die vielen Einwanderer, die das Ruhrgebiet bis heute prägen.<br/><br/>Das Anwerbeabkommen mit der Türkei gilt als Meilenstein deutscher Migrationsgeschichte. Am 30. Oktober 2026 jährt es sich zum 65. Mal. Der Film erzählt die stille Heldengeschichte eines Mannes, der mit viel Fleiß für seine Familie ein neues, besseres Leben aufbaute.<br/><br/>Sabri Aydin ist mit 91 Jahren einer der letzten noch lebenden Gastarbeiter der ersten Generation. Sein Leben, das ist Duisburg, wo Söhne, Enkel und Urenkel Tür an Tür in kleinen Reihenhäusern mit Gartenzwergen wohnen. Nebenan die Firma Thyssen - das Synonym für Kohle und Stahl im Ruhrgebiet.<br/><br/>Das Wirtschaftswunder verlangte nach dem Krieg nach günstigen Arbeitskräften. Ein Foto der Deutschen Presse-Agentur zeigt Sabri damals mit anderen Bergleuten, als sie in Düsseldorf aus dem Flugzeug steigen. Er fängt an, für Thyssen in einer Kohlemine zu schuften. Altes Filmmaterial zeigt, wie schwer die Arbeitsbedingungen damals unter Tage waren. Viele aus der Familie Aydin arbeiten oder arbeiteten in der Stahlindustrie – alle bei Thyssen. Sie haben noch die goldenen Zeiten erlebt und sind, wie alle im Ruhrgebiet, stolz auf die Firma. <br/><br/>Sabri erzählt in gebrochenem Deutsch von seinen Anfängen im Duisburger Wohnheim. Er lernt Deutsch, so sagt er, "wie ein Papagei" mit dem Fernsehen und den Filmen von Inge Meisel. Später holt er seine Frau und zwei Söhne nach. Die Familie lebt zu sechst auf 50 Quadratmetern. Die Söhne sind in Duisburg in der Schule noch Exoten, nur wenige hatten Anfang der Sechzigerjahre türkischen Migrationshintergrund. Zur Rückkehr in die Heimat kommt es nie. Sabri ist geblieben und sagt heute, Duisburg sei seine Heimat. Bei den Enkeln und Urenkeln ist das anders. Einige sagen selbstbewusst: "Wir sind Türken."<br/><br/>Die Sabris führen ein enges, fröhliches, humorvolles Familienleben Tür an Tür zwischen Deutsch- und Türkischsein. Sie treffen sich jede Woche bei Käsekuchen und türkischen Weinblättern. In Deutschland leben heute etwa 2,6 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte. Sie sind längst ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.<br/><br/></p>
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20261017T173500
DTEND:20261017T180500
END:VEVENT
END:VCALENDAR