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SUMMARY:"RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!" auf ARD-alpha
DESCRIPTION:Bereits vor über einem Jahrhundert gab es in Preußen ambitionierte Ansätze, um Schüler mitbestimmen zu lassen. Sie wurden durch Lehrer und Eltern ausgebremst, denen die Pläne zu weit gingen. Bis heute bestimmen Schüler*innen nur selten über mehr als etwa das Ziel einer Klassenfahrt. Wenige Privatschulen wollen dagegen Schüler*innen in Verantwortung über wirklich relevante Fragen bringen – Schüler:innen bestimmen dort sogar über Budgetfragen und damit über die Gestaltung des Unterrichts mit. Welche Bücher werden angeschafft? Welche Sportgeräte sind sinnvoll? Inzwischen beginnen staatliche Schulen in Modellversuchen, Elemente dieser Basisdemokratie in ihr System zu übertragen. 
  
Respekt-Moderator Fabian Mader begegnet Schüler:innen, die für mehr Mitbestimmung an der Schule kämpfen, wie eine Schüler*in, die sich der Wahl zur Landesschülersprecherin stellt und sich dafür wie eine Politiker:in vorbereitet. Denn Landesschülersprecher:in ist so etwas wie die oberste Klassensprecher:in ihres Bundeslandes und in vielen schulischen Dingen erste Ansprechpartner:in von Kultusministerium oder der Presse.
 
Er besucht eine Mittelschule in Neumarkt in der Oberpfalz, die an dem Modellversuch „Schulparlament“ teilnimmt, bei dem Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulangestellte gemeinsam alle Fragen des schulischen Lebens und Lernens beraten. Hier lernen die Schüler:innen, wie Demokratie funktioniert und wie sie ihre Ideen präsentieren müssen, damit sie im Schulparlament eine Mehrheit finden.  

Außerdem besucht er eine Schule, die in Deutschland sehr selten ist, die „demokratische Schule“ in Berlin, eine Alternativschule, in der die Schüler:innen volles Mitspracherecht in allen schulischen Angelegenheiten haben und sogar darüber entscheiden können, welche Lehrkräfte im nächsten Jahr an der Schule weiterarbeiten dürfen.
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