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SUMMARY:"USA 1960-1980: Die konservative Revolution" auf ARTE
DESCRIPTION:Das amerikanische Selbstbild der 1960er Jahre ist geprägt von Wohlstand und Freiheit. Das Land steht hinter dem sogenannten "liberalen Konsens", einer kollektiven Zukunftsvision, die eine gewisse Regulation der kapitalistischen Marktwirtschaft sowie ein staatliches Sozialhilfesystem beinhaltet.
1963 löst die Ermordung John F. Kennedys eine Schockwelle aus und wirkt wie ein Warnschuss: Die ruhigen Zeiten in den USA sind vorbei. Die Konservativen - Nostalgiker des Wilden Westens und einer Welt ohne Staat und Steuern, die den liberalen Konsens als sozialistische Diktatur erachten - werden damals noch als Spinner am rechten Rand der republikanischen Partei abgetan. Aber sie nutzen das Chaos um die Aufhebung der Rassentrennung und den inneren Widerstand vieler Weißer, um sich populistisch anzubiedern.
1964 kann sich der konservative Senator Barry Goldwater in den Vorwahlen für die republikanische Präsidentschaftskandidatur durchsetzen. Auch wenn er die Präsidentschaftswahl schließlich verliert, verleiht seine Kandidatur der konservativen Bewegung erheblichen Auftrieb.
Vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs erleben die USA eine gesellschaftliche Krise. Die Gewalt der Unruhen in einem hauptsächlich von Afroamerikanern bewohnten Brennpunktviertel in Los Angeles erschüttert das ganze Land. Die Jugend rebelliert gegen die älteren Generationen. Schwule und Lesben treten für ihre Rechte ein. Feministinnen fordern die etablierte Ordnung heraus.
1968 ist Präsident Johnson so unbeliebt, dass er nicht wieder kandidiert. Das Jahr steht im Zeichen blutiger Aufstände; Martin Luther King und Robert Kennedy fallen Attentaten zum Opfer.
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