BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.tvbutler.at/
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:Europe/Vienna
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
X-LIC-LOCATION:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:43715342@tvbutler.at
DTSTAMP:20260903T002203
SUMMARY:"Alte Musik – neu interpretiert live" auf Ö1
DESCRIPTION:Die Geigerin Petra Samhaber, Cellist Philipp Comploi und Cembalist Erich Traxler präsentieren die vergessene Sammlung eines Stars der Musik um 1700: Johannes Schenck, geboren 1660 in Amsterdam, brachte dort das vermutlich erste Singspiel mit Libretto in niederländischer Sprache zur Aufführung. Später berief Kurfürst Johann Wilhelm ihn nach Düsseldorf – damals unter den führenden Zentren des Musiklebens. Schenck war herausragender Gambist, seine Kompositionen für dieses Instrument werden bis heute gespielt. Dagegen lag sein Opus 7 – eine Sammlung von Kompositionen für die Geige – bis heute im Dornröschenschlaf. „Fatta in fretta per principanti“, in Eile für Anfänger gemacht, behauptet Schenck im Widmungstext der Sammlung (an seinen Mäzen Jonas Witsen). Das Gegenteil ist wohl wahr: „Diese Bescheidenheitsfloskel kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die technischen Schwierigkeiten, vor welche die teilweise sehr hoch geführte Violinstimme durch brillante Akkordbrechungen, große Sprünge, reiches Passagenwerk und immer wieder gefordertes Doppelgriffspiel Ausführende stellt, für damalige Verhältnisse beträchtlich sind“, schreibt Jan David Schmitz über die Geigensonaten von Schenck im „Stylus phantasicus“, einer Mischung aus Elementen des französischen, italienischen und niederländischen Stils. Das Ensemble Castor – benannt nach dem Sternbild Castor und Pollux – wurde von der Linzer Geigerin Petra Samhaber gegründet. Seit 2010 widmet sich das (fallweise erweiterte) Trio der Kammermusik zwischen 1600 und 1750 – vom Glanz des Barocks in Italien, insbesondere in Venedig, bis zu Raritäten aus dem österreichischen und bayerischen Raum. 2025 ist die erste und jetzt die zweite CD erschienen, die das Werk für Geige des niederländisch-deutschen Komponisten Johannes Schenck in der weltweit ersten Aufnahme zugänglich machen. Im Gespräch mit Johann Kneihs stellt das Ensemble seine Forschungsarbeit vor und gibt live vor Publikum im RadioKulturhaus Kostproben daraus.
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20260909T193000
DTEND:20260909T210000
END:VEVENT
END:VCALENDAR