BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.tvbutler.at/
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:Europe/Vienna
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
X-LIC-LOCATION:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:43647821@tvbutler.at
DTSTAMP:20260816T000521
SUMMARY:"Radiokolleg" auf Ö1
DESCRIPTION:Die Saiten schwingen sanft im Rhythmus einer Melodie. Und sie füllen die Leinwand aus. Mit diesen Bildern beginnt der britische Film Noir „Der Dritte Mann“ im Jahr 1949. Wien erklingt. Und erst später sieht man Wahrzeichen der Stadt – ihr Elend und den regen Schwarzhandel. Wien lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern – so wie halb Europa – und war in Besatzungszonen aufgeteilt. Im Land fehlte es an allem: Strümpfe, Schuhe wie auch Penicillin. „Gab es je einen Film“ – so beginnt der legendäre Filmkritiker Roger Ebert einen Text, „dessen Musik perfekter zur Handlung passte als im Dritten Mann?“. Der Klang ist fröhlich, schrieb er, aber ohne Freude, wie ein Pfeifen im Dunkeln. Die Musik zum Film wurde von dem Wiener Zitherspieler Anton Karas in London geschrieben und eingespielt, sie wurde zur ersten Nummer-Eins eines Österreichers in den Vereinigten Staaten, wo sie sich elf Wochen lang hielt, und führte zu einem Zither-Boom. Gleichzeitig markiert sie einen Moment, in dem der Schatten der Vergangenheit noch dunkel über Österreich lag.Autor: Stefan NiederwieserCo-Host: Robert Stadlober
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20260826T094500
DTEND:20260826T100000
END:VEVENT
END:VCALENDAR