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SUMMARY:"Rund um den Michel" auf NDR
DESCRIPTION:Hamburg gilt als Stadt am Wasser. Dabei haben wir hier gar kein Meer. Das macht aber nichts. Dafür haben wir die Elbe, die Alster, die Fleete und jede Menge weitere Flüsse und Seen. Für die Hamburger und Hamburgerinnen spielen Wasserlagen seit jeher eine zentrale Rolle. Zum Beispiel als attraktive Wohnlage, als Arbeitsort, als Ort der Erholung oder als wertvoller Naturraum.

* Die Gartenkolonie Billerhude
Auf der Billerhuder Insel bietet die Gartenkolonie Billerhude seit knapp über 100 Jahren Hamburgerinnen und Hamburgern am Rande der Stadt die Möglichkeit, die Natur zu genießen und Obst und Gemüse im eigenen Garten anzubauen. Am begehrtesten sind dabei natürlich die Parzellen mit direktem Wasserzugang. Und davon gibt es dank der Insellage einige. "Rund um den Michel" besucht das kleine Idyll an der Bille, welches nur wenige Kilometer östlich der Hafencity liegt, und lernt dabei einige alte und neue Bewohnerinnen und Bewohner kennen.

* Arbeiten am Limit: die Festmacherin
Es ist ein harter und gefährlicher Job: Die Aufgabe der Festmacher im Hafen ist es, Schiffe an den Terminals und auch an Wartepositionen auf der Elbe fest- und loszumachen. Die Schiffe sind teilweise mehrere Hundert Meter lang und wiegen mehr als 100.000 Tonnen. Kein Wunder, dass man für diesen Job ein bisschen Mut und eine gute Ausbildung braucht. Fanny von Behr ist 28 Jahre alt und momentan die einzige Frau, die im Hamburger Hafen als Festmacherin arbeitet. Vor sieben Jahren hat sie sich für eine Ausbildung bei Hamburg Lines Men beworben, Deutschlands größtem Schiffsbefestiger-Unternehmen. Seitdem ist sie bei Wind und Wetter im Hamburger Hafen unterwegs und sorgt mit ihren etwa 90
Kollegen dafür, dass die Schiffe und ihre Mannschaften sicher in Hamburg an- und ablegen können.

* Nur Fliegen ist schöner: neuer Wassersporttrend
Die Menschen in Hamburg lieben Wassersport, schließlich fließen Alster und Elbe in und um die Stadt. Rudern, Segeln, SUP und Tretbootfahren: Angebote gibt es viele. Doch nun zieht eine neue Trendsportart alle Blicke auf sich: Foiling. Denn wer das beherrscht, sieht aus, als würde er über das Wasser fliegen. 

* Augen auf für die Sicherheit: der Chef des Naturbads Stadtparksee
Sommerzeit ist! Das bedeutet Liegewiesen, Sonnencreme, Freibad-Pommes und natürlich Badespaß. Damit der auch sicher bleibt, sind Hamburgs  und Schwimmmeisterinnen zurzeit sehr gefragt. Jens Rusch ist Fachkraft für Bäderbetriebe im Naturbad Stadtparksee und zeigt, warum der Job noch viel mehr Aufgaben parat hält als für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen.

* Naturraum Elbe: auf Entdeckungstour im Billebecken
Durch Hamburg zieht sich ein Netz von Kanälen kreuz und quer durch die Stadt und hält so einige unentdeckte Ecken parat. Früher wurden auf den Wasserstraßen Waren transportiert. Auf einigen tummeln sich inzwischen Kanus, Paddler und Gummiboote, andere sind noch kaum erschlossen. Das Naturschutzgroßprojekt "Hamburg, deine Flussnatur" will das Gewässernetz jetzt fit für die Zukunft machen: für Mensch und Natur. Besonders im Hamburger Osten im Billebecken sind die alten Industriekanäle bislang schwer zugänglich. Gemeinsam mit dem Nachbarschaftsverein BOOT e.V. und der Stiftung Lebensraum Elbe haben sich einige neugierige Hamburger mit dem Kanu aufgemacht, um dieses spannende Gebiet zu erkunden.

* Die Männer fürs Schwere: Schiffsmechaniker im Hafen
Gleich an der Elbe in Finkenwerder schwärmen sie jeden Morgen aus: die Schiffsmechaniker bei Hinrich Goltz & Söhne. Sie wissen alles über die Hardware von Schiffen, bauen Maschinen aus und ein und vieles andere, das kaputt ist oder neu gemacht werden muss. Seit mehr als 100 Jahren gehört der Betrieb fest zum Hamburger Hafen dazu. Werkstattmeister Stefan Pahlke teilt die zwölfköpfige Mannschaft morgens ein und bugsiert riesige Technikteile durch kleinste Luken.

* Kleine Rast an der Elbe: Fast Food mit Ausblick
Wen es an den Elbstrand zieht, der drängt sich dort oftzwischen Touristen und Einheimischen. In Nienstedten
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