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SUMMARY:"Im Fokus – Religion und Ethik" auf Ö1
DESCRIPTION:Was bleibt in Erinnerung? Der Genozid an Roma und Sinti in ÖsterreichBurgenland 1940: In Lackenbach wird auf einem ehemaligen Gutshof ein Lager errichtet. Die Nazis versammeln Romnja, Roma, Sintizze und Sinti zur Zwangsarbeit und um sie ins Ghetto Litzmannstadt zu deportieren. Von insgesamt 4000 Menschen überleben nur ein paar wenige Hundert das Lager Lackenbach. Mindestens 121 von ihnen mit der Hilfe von György Gedeon Rohonczy. Ein Baron, ein Gutsherr und ein Liebhaber der Roma-Musik. Er nutzt seine Kontakte in die Community und seinen Adelsstatus, um ganze Familien als Arbeiterinnen und Arbeiter auf seinen Hof zu holen, um sie vor dem Tod zu bewahren. Nach dem Krieg wurde einigen Überlebenden die österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt. Es braucht lange, bis sie vom österreichischen Staat als Opfer des NS-Regimes anerkannt werden. In Oberpullendorf ist für György Rohonczy im November 2025 ein Denkmal errichtet worden. „Im Fokus“ geht der Frage nach, wie in Österreich mit diesem Verlust umgegangen wird und wer Verantwortung für die Erinnerungsarbeit daran übernimmt? – Gestaltung: Amelie Sztatecsny Attentate im Namen Gottes – Wie kann man Online-Radikalisierung verhindern?Immer wieder erschüttern islamistisch motivierte Gewalttaten die Gesellschaft – verübt von oft jungen Tätern, die sich in kurzer Zeit radikalisiert haben. Immer häufiger geschieht diese Radikalisierung junger Menschen nicht in Moscheen oder auf der Straße, sondern im Internet. Besonders Soziale Netzwerke spielen dabei eine zentrale Rolle. Wie ist es um die Deradikalisierungsarbeit und Extremismuspräventions-Landschaft in Österreich bestellt? Was tun und wer steht in der Verantwortung? Sind es die großen Tech-Unternehmen, die ihre Inhalte konsequent regulieren müssen? Ist es sinnvoll, Gegenerzählungen ins Internet zu bringen, die das Bild eines liberalen islamischen Weltbilds stärken? – Gestaltung: Amelie Sztatecsny und Lisa Ganglbaur
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