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SUMMARY:"Vorgestellt" auf Ö1
DESCRIPTION:Es ist der fünfte Streich des Ensembles, das vorwiegend aus Musikern der Wiener und Berliner Philharmoniker besteht und sich mit seinen leichtfüßigen Arrangements und wahnwitzigen Crossover-Interpretationen längst einen Namen gemacht hat – auch wenn sich der immer wieder mal geändert hat. Nachdem sich Philharmonix erst im Vorjahr auf den Weg auf den Balkan gemacht haben ("The Vienna Berlin Music Club Vol. 4 – BALTIX), geht es jetzt an die eigenen Kindheitserinnerungen. In der „Sandbox“ finden sich da Melodien aus Film und Fernsehen ebenso wie Klassiker von Mozart bis Debussy – im gewohnten Philharmonix-Sound, wobei dieser mit jeder Nummer ein wenig changiert. Die Arrangements des Cellisten Stephan Koncz legen eine Frische und Subtilität an den Tag, die mehr als geschickt die „Faust aufs Aug’“ vermeidet. Und man verweilt keineswegs ausschließlich im humorvoll-verspielten Gestus – schließlich legen Erinnerungen an die eigene Kindheit durchaus verschiedene Seelenzustände offen. So kann letztlich Schuberts „Tod und das Mädchen“ in beinah versöhnlicher Manier mit Quincy Jones’ „Soul Bossa Nova“ verschmelzen.
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