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SUMMARY:"zeit.geschichte" auf ORF III
DESCRIPTION:Die Geschichte, wie Castro seine Revolution nach dem Kalten Krieg rettete: Durch geschickte Diplomatie und Soft Power gelang es Kuba, seine Isolation zu durchbrechen. Doch dieser Erfolg könnte nur von kurzer Dauer sein, insbesondere angesichts der Wahl Trumps.

Die zweite Folge erzählt die Geschichte, wie Kuba nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, seinem wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Unterstützer, zu kämpfen hatte. Der massive Rückgang des Lebensstandards löste Flüchtlingskrisen aus, die Kubas ohnehin schwierige Beziehung zu den USA weiter belasteten und die beiden Feinde zwangen, zum ersten Mal direkt und offiziell miteinander zu verhandeln. Wütend verstärkten die kubanischen Exilanten in Miami ihre Aktionen gegen das, was sie für ein geschwächtes Regime hielten.
Kubas robuste Selbstverteidigung kostete vier Amerikanern das Leben und ließ Präsident Clinton keine andere Wahl, als ein Gesetz des Kongresses zu unterzeichnen, das das US-Embargo gegen die Insel noch weiter verschärfte. Castro musste neue Freunde und Handelspartner finden. In Venezuela stieß er auf einen Volltreffer. Der dortige neue Präsident, Hugo Chávez, war ein langjähriger Bewunderer. Kuba erklärte sich bereit, medizinische Hilfe gegen dringend benötigtes Öl zu tauschen – eine Aktion, die als „Operation Milagro“ bekannt wurde.
Diese Operation half nicht nur Kubas Wirtschaft, sondern verschaffte dem Land auch neue Verbündete in ganz Lateinamerika und führte paradoxerweise zu einer Annäherung an die USA unter der Obama-Regierung. Doch mit Trump im Weißen Haus und Raúl, der im vergangenen April zurücktrat, bleibt Kubas Zukunft ungewiss.
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