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SUMMARY:"Radiogeschichten" auf Ö1
DESCRIPTION:Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.Thomas Hettche wurde 1964 geboren. Er studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/Main und lebt nach mehreren Jahren in Berlin und Rom wieder in Frankfurt. Thomas Hettche war von 1995-99 Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Seine Essays und Romane, darunter „Der Fall Arbogast“ (2001), „Die Liebe der Väter“ (2010), „Totenberg“ (2012), „Pfaueninsel“ (2014) und „Herzfaden“ (2020), wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Grinzane Cavour, dem Wilhelm Raabe-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Zuletzt erschien „Sinkende Sterne“ (2023).
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